Wer kennt sie nicht, die prall gefüllten Regale im Supermarkt. Für welchen Tropfen soll man sich da entscheiden? Was steht auf dem Etikett? Für den Laien übersetzt…

Köstlichkeiten nicht nur riechen, sondern auch schmecken –  viele Weine zum Verkosten und dem Erzeuger das Geheimnis der edlen Tropfen abringen : Das ist die WiWein. Zum zweiten Mal öffnet die Weinmesse am 26. Oktober im RMCC ihre Pforten. Neben dem Kennenlernen, dürfen Sie auf der „Direkt“-Messe auch ihre persönlichen Vorräte auffüllen und die besten Weine Hessens vor Ort gleich bestellen .

Neben den gold- und silberprämierten Erzeugnissen präsentieren die Winzer auch weitere Produkte, die ihre persönliche Philosophie und ihr Können wiederspiegeln.

Als Highlight eines Weinjahres kann man es schon bezeichnen, wenn etwa 50 hessische Weingüter und Genossenschaften rund 300 Weine und Sekte im RheinMain CongressCentrum (RMCC) der Landeshauptstadt Wiesbaden vorstellen. Für die Besucher die beste Gelegenheit ein breites Spektrum, die von der Landeswein- und -sektprämierung ausgezeichneten Spitzenprodukte hessischer Weinbaubetriebe vom Rheingau und der Hessischen Bergstraße, in ungezwungener Atmosphäre zu verkosten, mit den Winzern im persönlichen Austausch zu stehen und ihre Favoriten direkt zu bestellen.

„Schade, dass man Wein nicht streicheln kann.“ – Kurt Tucholsky

Als diesjährige Gastregion wird das Anbaugebiet Ahr seine prämierten Weine vorstellen. Daneben runden weitere Partner wie Slow Food, Weinstoff, Selters und regionale Produzenten unter dem hessischen Qualitäts- und Herkunftszeichen MGH – Gutes aus Hessen das Programm ab.

„Was ist des Lebens höchste Lust? Die Liebe und der Wein.“ – Joachim Perinet

In diesen Wochen werden die Produkte der Winzer im Auftrag des Hessischen Ministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz von einer unabhängigen, objektiven Prüfungskommission blind verkostet und nach dem 100 Punkte Schema bewertet. Nur die besten werden mit Gold, Silber und Bronze ausgezeichnet. In den Kategorien Riesling trocken, Riesling halbtrocken, Riesling fruchtig, Spätburgunder Rotwein trocken, Spätburgunder Weißherbst und Sekt b.A. werden zusätzlich die „Landessieger“ ermittelt und auf der WiWein präsentiert.

So funktioniert es

Bis ein Wein oder Sekt eine goldene, silberne oder bronzene Preismünze erreicht, hat er einige Hürden zu nehmen. Grundsätzlich können nur Qualitätsweine- und -sekte bestimmter Anbaugebiete zur Prämierung angestellt werden, die bereits im Vorfeld eine amtliche Prüfnummer erhalten haben und somit einer ersten sensorischen Überprüfung standgehalten haben. Weiterhin können nur selbsterzeugte Weine, sogenannte Erzeuger bzw. Gutsabfüllungen an der Prämierung teilnehmen, wobei für die Anbaugebiete Rheingau und Hessische Bergstraße nur Weine und Sekte aller klassifizierten Rebsorten zur Prämierung angestellt werden können.

Anstellen und Abwarten

Die angestellten Weine und Sekte werden nach einem bestimmten System geordnet. Dies sind Anbaugebiet, Weinart, Jahrgang, Rebsorte, Qualitätsstufe und Restsüße. Diese Parameter werden den Prüfern bekannt gegeben, da sie die Prüfmerkmale für jeden einzelnen Wein oder Sekt darstellen. Die Prüfer sind erfahrene Sensoriker, die ihr Können schon bei der amtlichen Qualitätsweinprüfung unter Beweis gestellt haben. In Gruppen zu je drei Prüfern wird jeder Wein oder Sekt nach dem 100-Punkte-Schema bewertet.

Auszeichnen

Danach erhält jeder Teilnehmer eine schriftliche Ergebnismitteilung, welche ihn berechtigt seine prämierten Weine mit den entsprechenden Prämierungszeichen auszustatten. Das Prämierungsjahr läuft jeweils vom 1. September bis zum 31. August des Folgejahres.

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Die offizielle Internetseite der WiWein  finden Sie unter: www.wiwein.de

 

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