0:3 am 28. Dezember in Aachen, 0:3 am 10. März in Wiesbaden – 0:3 am 17. und am 21. März in den Playoffs. Die Ladies in Black waren 2017.2018 einfach zu stark.

Das zweite Playoff-Viertelfinale zwischen dem VC Wiesbaden und den Ladies in Black Aachen begann ausgeglichen. Wie in allen Spielen der Saison waren es aber die Aachenerinnen, die besonders durch starke Blocks direkt zu ihren Punkten kamen. Wiesbadens Volleyballerinnen hielten dagegen und punkteten ihresgleichen anders als zuletzt mit starken Angriffen und einer soliden Annahme. Zur ersten technischen Auszeit stand es 8:7 für die Ladies in Black.

„Man muss nur in die Gesichter der Spielerinnen schauen. Wir sind sehr enttäuscht.“ – Dirk Groß, VCW-Chef-Coach

Die Volleyballerinnen aus Wiesbaden ließen sich von der Kulisse von 1.310 Zuschauern – darunter über 50 VCW-Fans – nicht einschüchtern und zeigten sich spielfreudig. Mit einem Aufschlagass von Kimberly Drewniok gelang den Hessinnen der Ausgleich zum 11:11. Die Ladies in Black konnten jedoch dank starker Angriffe wieder in Führung gehen, sodass es zur zweiten technischen Auszeit 16:13 für Aachen stand. Der VCW kam mit gleich drei Punkten in Folge nochmal auf 17:16 heran. Die Ladies in Black konnten anschließend ihre Führung jedoch wieder zum 23:20 ausbauen. Diesen Vorsprung ließen sie sich auch nicht mehr nehmen (25:21).

 „Wir haben alles gegeben bis zum Schluss, haben uns im dritten Satz sogar nochmal gesteigert. Leider sind wir nicht belohnt worden.“ – Dirk Groß, VCW-Chef-Coach

Gleich zu Beginn des zweiten Satzes konnten die Ladies in Black ihre Stärke im Angriff ausspielen. Die Wiesbadenerinnen machten es ihren Gegnerinnen jedoch auch etwas zu leicht. Erst zur Mitte des Durchgangs war Wiesbaden erstmals richtig präsent, um danach die vielleicht schlechteste Phase des Spiels zu erwischen. Beginnend mit druckvollen Aufschlägen machten die Ladies in Black anschließend einen Punkt nach dem anderen, sodass es zwischenzeitlich 15:9 für die Gastgeberinnen stand. Zur zweiten technischen Auszeit hatten sich die Hessinnen wieder gefangen und konnten zumindest zum 16:13 für Aachen aufholen. Trainer Dirk Groß wechselte, brachte Tanja Großer für Sina Fuchs. Doch Aachen zog weiter an und  baute die Führung zum 20:14 wieder aus. Zwar kommen die Wiesbadenerinnen noch einmal bis auf drei Punkte zum 23:20 heran, doch auch im zweiten Satz mussten sie sich einer starken Aachener Mannschaft mit 25:21 geschlagen geben.

„Aachen hat verdient gewonnen, weil das Team auf einem sehr guten Niveau gespielt hat.“ – Dirk Groß, VCW-Chef-Coach

Im dritten Satz warf Wiesbaden nochmal alles in die Waagschale. Dank der mobilisierten Kräfte lagen die Hessinnen lange Zeit in Führung. Erst beim Stand von 18:18 hatte Aachen den Ausgleich erzielt. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, den die Gastgeberinnen am Ende trotz hessischer Gegenwehr mit 25:23 für sich entscheiden konnten.

„Wir sind hierher gekommen, um die Wende zu schaffen. Jedoch muss man auch akzeptieren, dass Aachen heute wieder die bessere Mannschaft war.“ – Nicole Fetting, VCW-Geschäftsführerin

Der VC Wiesbaden beendet die Saison in der Volleyball Bundesliga damit als Tabellenfünfter. Als Erfolg steht zweifelsohne der Vize-Pokalsieg im diesjährigen DVV-Pokal unter dem Saisonstrich: Natürlich braucht die Mannschaft einen Moment, um diese Niederlage zu verdauen. Aber Fetting, die den VC Wiesbaden zum Ende der Saison verlässt, ist sich sicher, dass schon bald die Freude über diese Saison einsetzt. „Die Spielerinnen haben Tolles geleistet und es war eine erfolgreiche Spielzeit“, so Fetting abschließend. ∆

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