Nachdem das iPhone seinen Siegeszug um die Welt angetreten ist und die Konkurrenz mit dem Smartphone nachgezogen hat, ist mit der steigenden Zahl an Endgeräten das Glücksspiel mobil geworden. 

In Asien beträgt der Anteil derer, die über ihr Smartphone online gehen, bereits mehr als 50 Prozent. In Europa greift bereits jeder Dritte per Smartphone oder Tablet auf das Internet zu. Mobiler Traffic im Internet ist der Trend der Stunde. Die Glücksspielbranche ist ein Milliardengeschäft, weshalb vor allem Online Casinos seit jeher die Pioniere bei der Entwicklung digitaler Technologien sind. Allerdings wurden auch sie vom Boom der internetfähigen Handys überrascht. Lange war das Glücksspiel mit iPhones und Android Smartphones nicht möglich. Das hat sich geändert. Eine Runde Roulette ist schnell auf dem Handy gestielt: Smartphone- und iPhone- können das inzwischen.

1993: AOL und der Beginn der Webseiten

Etwa 1993 begann die Geschichte des Internets für den Normalverbraucher. In diesem Jahr wurde der erste grafikfähige Webbrowser namens Mosaic veröffentlicht. Mosaic ermöglichte zum ersten Mal grafische Inhalte im World Wide Web darzustellen. Erinnert sei in diesem Zusammenhang an die Software-Suite von AOL. AOL sorgte die für eine rasant wachsende Zahl von Internetnutzern. Die kommerzielle Plattform war in vielen Bereichen bahnbrechend.

Das Gaming Club Casino wurde 1994 geluncht. Es ist das erstes Online Casino überhaupt. Das Spielen war damals nur mit  Download der entsprechenden Casino Software möglich. Diese Software war jedoch nicht kompatibel mit dem Apple Betriebssystem.  Mac-Nutzer konnten nicht mitspielen. Heute erlauben seriöse Online Casinos in Deutschland den Zugriff auf ihre Angebote sowohl per PC als auch von mobilen Geräten webbasiert. Eine spezielle Software muss nicht mehr heruntergeladen werden.

2007: Mobilen Webseite

Die Geschichte der internetfähigen Handys mit Touchscreen-Bedienoberfläche beginnt 2007 mit dem iPhone aus dem Hause Apple. Dazwischen liegen vierzehn Jahre, in denen die gestalterischen und technischen Prinzipien zur Erstellung von Websites von einer festen Größe bezüglich der Ausgabemedien ausgehen konnten. Es gab nur Desktop-PCs und Laptops. Mit den Smartphones begann bei Gestaltung von Webseiten eine neue Zeitrechnung. Die ehemals starre Gestaltung musste für mobile Endgeräte kompatibel gemacht werden. Mobile Webseiten mussten folgende Aspekte der Smartphones berücksichtigen:

  • Kleinere Bildschirmgrößen
  • Geringere Speicherkapazität
  • Touchscreen-Bedienoberfläche
  • Kleineres übertragbares Datenvolumen

In der Anfangszeit der mobilen Webseiten waren diese lediglich eine reduzierte Version der eigentlichen Webseite und konnten Anforderungen wie kurze Ladezeiten oder barrierefreie Benutzeroberflächen kaum erfüllen. Deshalb wurden für die verschiedenen Betriebssysteme der Handys eigene Programme (Apps) entwickelt, die auf dem Gerät installiert wurden. Die Apps schossen wie Pilze aus dem Boden und die Kategorie Casinospiele gehörte zu den Top 5 Kategorien im App Store. Allein in den USA betrug der Zuwachs von Apps für Android Handys von 2009 auf 2010 satte 664 Prozent.

2012: Android löst Apples iOS als Markführer ab

Mitte 2012 war der Marktanteil von Android an der Internetnutzung mit Mobilgeräten in Deutschland erstmals höher als der des Betriebssystems iOS von Apple. Der Vergleich der vierten Quartale 2011 und 2012 zeigt, dass in diesem Zeitraum der Marktanteil von iPhone an den mobilen Web-Zugriffen in Deutschland um 15 Prozent sank, während Android 7,5 Prozent zulegen konnte. Nur den Web-Zugriffen per iPad (40 Prozent Marktanteil) war es zu verdanken, dass die Mobilen Endgeräte von Apple Markführer blieben.

Knapp 70 Prozent aller Webzugriffe mit mobilen Endgeräten erfolgte im vierten Quartal 2012 mit einem Gerät von Apple. Mit Android-Geräten griff nur etwa jeder Fünfte auf das Internet zu. Grafik: eigene Darstellung

Knapp 70 Prozent aller Webzugriffe mit mobilen Endgeräten erfolgte im vierten Quartal 2012 mit einem Gerät von Apple. Mit Android-Geräten griff nur etwa jeder Fünfte auf das Internet zu. Grafik: Eigene Darstellung

 

Seit 2015: Der Trend geht zur mobilen Webseite

Heute ist die Situation so, dass kaum ein Betriebssystem vom Spiel in Online Casinos ausgeschlossen wird. Das lag vor allem an neuen Standards für die Programmierung von Webseiten. Softwarekomponenten wie der Flash Player und neue Computersprachen wie HTML5 führten neue Schnittstellen ein, mit denen Programmierer mithilfe von JavaScript auf Hardware-Funktionen des Endgerätes zugreifen konnten. Mit der Einführung der Version 11 des Flash Players fällt der Download von Computer-Spielen auf dem Desktop weg. Spiele können  jetzt direkt im Browserfenster gespielt werden. Mit der Version 11.8 wurde der Flash-Player um die Touchscreen-Funktionen erweitert. Damit lässt es sich jetzt auch einfach auf Handys oder Tablets spielen. Doch mittlerweile ist auch der Flash Player Geschichte. Damit vergrößerte sich die Community erneut, weil Apple Geräte direkter auf sie zugreifen können. Die Zauberformel hier heißt Responisve Sites. Und weil eben alles responsive geworden ist, verzichten immer mehr Online Casinos auf  kostspielige Apps und das Programmieren aufwendiger Internetseiten. Heute ist mit jedem gängigen Endgerät ein hervorragendes Spiel-Erlebnis möglich.

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Die offizielle Internetseite der Spielbank Wiesbaden finden Sie unter www.spielbank-wiesbaden.de.

 

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