Seiltanz, Luftakrobatik und Wasserfontänen verschmelzen im Wasserzirkus Waterland zu einem dichten, leuchtenden Bühnenbild.
Der Ukrainischen Zirkus hat auf der Festplatz der Gibber Kerbegesellschaft sein Zelt aufgebaut – und eine Welt mitgebracht, die rauscht, funkelt und sofort fesselt. Unter dem rot-weiß gestreiften Chapiteau ist ein künstlicher Ozean entstanden. 120.000 Liter Wasser füllen das Becken, Fontänen schießen hoch, Licht bricht sich in Tropfen und zieht Linien durch den Raum.
Waterland, kurz gefasst
Waterland – Zirkus auf dem Wasser
Eintritt: ab 26,00 Euro
Wann: 17. April bis 03. Mai 2025, 20 Vorstellungen
Wo: Festplatz der Gibber Kerbegesellschaft, 65187 Wiesbaden
Am Freitag feierte der der Wasserzirkus Premiere – gleich mit zwei Vorstellungen. Am Nachmittag staunte das erste Publikum, am Abend füllten sich das Zelt erneut. Kinderaugen leuchteten, wurden immer größer und verfolgten jede Bewegung. Sie hielten inne, wenn Luftakrobaten unter der Kuppel ihre Kunststücke zeigten, und jubelten, wenn Clown Booba wieder „Katastrophe!“ rief.
Während der Umbauten sprang er immer wieder ein, spielte mit einem riesigen Wasserball, gestikulierte wild und pfiff laut auf seiner Trillerpfeife. Er hielt das Tempo hoch und band das Publikum mit ein. Vor allem die Kinder waren begeistert.
Ein Programm in Bewegung
Die Show ließ kaum Zeit zum Durchatmen. Seiltänzerinnen balancierten über dem Wasser, während unter ihnen Fontänen aufstiegen. Luftartistinnen flogen an Strapaten durch die Höhe, drehten sich, hielten inne – und ließen sich wieder fallen.
Akrobaten sprangen vom Trampolin bis unter die Kuppel und landeten präzise. Andere arbeiteten am Mast, bauten Figuren auf, hielten Spannung, lösten sie wieder. Ein Duo erzählte eine leise Liebesgeschichte mit de Cyr Wheel. Tänzerinnen glitten als Quallen, Meerjungfrauen und Fantasiefiguren durch das Wasser, ihre Kostüme funkelten im Licht. Eine Seifenblasenshow ließ schillernde Kugeln durch den Raum schweben und rief Kindheitserinnerungen wach.
Feuer trifft Wasser
Im ersten warfen Jongleure Würfel durch die Luft, und fingen sie im Takt. Danach setzte die Feuershow den Höhepunkt. Flammen schnitten durch den Sprühnebel, während Wasserfontänen im Takt aufstiegen. Funken flogen, Beats dröhnten, das Publikum hielt den Atem an – und klatschte dann umso lauter.

Die Künstler reisten aus der Ukraine an. Sie bringen ihre Geschichten mit, ohne sie auszusprechen. Sie zeigen sie in Bewegungen, in Blicken, im Zusammenspiel. Das Publikum ließ sich darauf ein. Es schaute, lachte, staunte – und vergaß für eine Weile den Alltag draußen.
Ein Finale, das bleibt
Zum Schluss kamen alle noch einmal zusammen. Artisten, Tänzerinnen, Clown – sie füllten die Bühne. Wasser glitzerte, Licht bündelte sich, Körper bewegten sich im gleichen Rhythmus. Ein dichtes, fast malerisches Schlussbild entstand. Dann verließen sie die Manege.
Ein Abend, der bleibt. Und einer, den man ohne Zögern empfehlen kann.
Foto ©2026 Volker Watschounek
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