Wenn Mauern fallen und Grenzen fließen, entstehen Geschichten. Eine davon erzählt Dr. Daniel Burger Völlmecke im Stadtmuseum am Markt. Am Dienstag, 18. November, lädt das sam – Stadtmuseum am Markt – zu einer Zeitreise in die Spätantike. Der Eintritt? Frei, aber die Gedanken garantiert wertvoll.
Stadtmuseum am Markt, kurz gefasst
Vortrag – „Konflikt und Kontinuität – Wiesbaden und das Rhein-Main-Gebiet in der
Spätantike“
Termin: Dienstag, 18. November 2025, 18:00 Uhr
Eintritt: 0,00 Euro
Wo: Stadtmuseum am Markt, Dern’sches Gelände, 65183 Wiesbaden
Ende des 3. Jahrhunderts nach Christus gaben die Römer den Limes auf. Der Rhein wurde erneut Grenze – und Schauplatz. Völker wanderten, Städte schrumpften, Neues wuchs zwischen den Trümmern des Alten. Die Region zwischen Mainz, Kastel und Wiesbaden veränderte sich, doch Wiesbaden blieb: eine kleine, zähe Siedlung im Wind der Geschichte.
Wiesbaden trotzt dem Wandel
Während rundum Orte verschwanden, hielt Wiesbaden durch. Warum? Darüber spricht der archäologische Kurator des Stadtmuseums mit Witz und Wissen. Er zeigt, wie frühchristliche Grabsteine, römische Relikte und neue Lebensformen miteinander ringen – und was davon bis heute nachhallt.
Ein Abend mit Tiefgang und leichtem Gepäck
Keine trockene Geschichtsstunde, sondern ein Streifzug durch eine Epoche im Umbruch. Wer zuhört, sieht plötzlich Verbindungen zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Denn die Fragen, die damals galten – Zugehörigkeit, Wandel, Zusammenhalt – klingen erstaunlich modern.
Archivfoto – Römerfest Wiesbaden ©2025 Volker Watschounek
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