Sie sind nach dem 1. Januar 2004 geboren. Das Netz ist 2,15 oder 2,20 hoch. Sie spielen 3 gegen 3 oder 6 gegen 6. Ein Sprungbrett des Volleyballnachwuchs.

Am vergangenen Wochenende waren zum dritten Mal in Folge hochkarätige Mädchenteams der U14 und U16 zu Gast beim Internationalen Jugend-Turnier. Ein Turnier, das in dieser Größe für diese Altersklassen fast einzigartig in Deutschland ist. Als Sieger bei den U14-Teams erspielte sich der FTSV Straubing den Pokal und gilt damit nun auch als Favorit auf die Deutsche Meisterschaft. Das Volleyballnachwuchs U16-Turnier in Wiesbaden gewann der niederländische Club Impala Leek.

200 Spielerinnen und 19 Mannschaften

Das Internationale Jugend-Turnier des VC Wiesbaden darf sich nach dem erfolgreichen Verlauf mit Fug und Recht als „Feste Größe“ im deutschen Volleyball-Kalender bezeichnen. Nach der Anreise der Teams und den Trainingseinheiten am Freitag konnte der VCW-Vorsitzende Sascha Mertes bei der Eröffnungsfeier am Samstagmorgen 19 Teams mit mehr als 200 Spielerinnen sowie Betreuer und mitgereiste Eltern und Fans in der Landeshauptstadt begrüßen.

Impala Leek gewinnt das U 16 Turnier

Das U16-Turnier war stark und sehr ausgeglichen besetzt. Im Halbfinale am Sonntag setzten sich die beiden Vorrunden-Gruppensieger Volleyteam Berlin und der holländische Vertreter Impala Leek gegen die Landesauswahl Hamburgs und den TV Gladbeck durch. In einem hochklassigen Spiel errang Gladbeck die Bronzemedaille. Noch hochklassiger dann das Finale: Impala Leek, das bereits zum zweiten Mal antrat, überraschte mit einer tollen Mannschaftleistung und konnte das Volleyteam Berlin bezwingen. Mit den Gästen aus Holland fand das VCW-Turnier erstmals einen ausländischen Sieger.

„Ich bin zufrieden, denn bei der knappen 1:2-Niederlage im Gruppenspiel gegen Berlin haben wir gesehen, dass dieses Team eine tolle Perspektive hat.“ – Thomas Autzen, Trainer

Die HVV-Auswahl, angetreten mit einer ganzen Reihe von VCW-Spielerinnen, belegte durch einem Sieg gegen den Nachwuchs von Bundesliga-Konkurrent Rote Raben Vilsbiburg den 5. Platz. HVV-Kadertrainer Thomas Autzen: “Wir haben ein sehr junges Team gemeldet, dafür haben wir uns prima geschlagen. Ich bin zufrieden, denn bei der knappen 1:2-Niederlage im Gruppenspiel gegen Berlin haben wir gesehen, dass dieses Team eine tolle Perspektive hat.“

Das VCW I-Team hat gegen die beiden Finalisten nur knapp verloren und kann dies bei der DM noch drehen. – Arne Kramer, Jugendtrainer

Das U14-Turnier, das weitestgehend in der Schulsporthalle des Diltheygymnasiums ausgerichtet wurde, nutzten gleich fünf der für die Deutsche Meisterschaft qualifizierten Teams zur Vorbereitung. Im Halbfinale setzen sich Straubing gegen den VCW II durch, Borken-Hoxfeld knapp mit 2:1 gegen den VCW I. Im Kampf um Bronze lieferten sich dann die beiden VCW-Teams einen intensiven Schlagabtausch. Der VCW I, der ebenfalls am nächsten Wochenende bei der DM in Brandenburg antritt, konnte dann aber mit einem 2:1-Sieg doch die Hierarchie im Verein bestätigen. VCW-Jugendtrainer Arne Kramer sagte nach dem Turnier: “Das U13-Team hat eine klasse Leistung gegen die älteren Gegner gezeigt. Das VCW I-Team hat gegen die beiden Finalisten nur knapp verloren und kann dies bei der DM noch drehen. Für mich fast wichtiger ist, dass wir gegen unseren Vorrunden-Gegner bei der Deutschen Meisterschaft, den VC Offenburg, mit 2:0 gewonnen haben.“

Gutes Omen

Im Finale, das parallel zum U16-Finale in der Halle am 2. Ring ausgetragen wurde, konnte sich das Team des FTSV Straubing schließlich gegen den RC Boxen-Hoxfeld durchsetzen. Ein gutes Omen für das Team aus Bayern, schließlich waren die beiden Vorjahres-Turniersieger in Wiesbaden anschließend stets die Deutschen U14-Meister. Und das wichtigste. Volleyballfans dürfen sich nächstes Jahr wieder auf den Volleyballnachwuchs freuen.

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