Flutlicht brennt über Aspach, der Ball rollt zwischen Strafräumen hin und her. SV Wehen Wiesbaden und Stuttgart II trennen sich 0:0.
In Aspach trafen am Dienstagabend zwei Teams aufeinander, die sich nichts schenkten. Vor wenigen Zuschauern entwickelte sich ein Spiel voller Chancen, Härte und taktischer Finessen. Am Ende stand ein 0:0 – ein Ergebnis, das beiden Seiten gerecht wurde.
Chancen im Minutentakt
Bereits in der 15. Minute prüfte Niklas May den VfB-Keeper Stefan Drljača, zehn Minuten später klärte SVWW-Innenverteidiger Jordy Gillekens auf der Linie. Kurz vor der Halbzeit folgte die Doppel-Chance der Schwaben: Lukas Schleimer scheiterte zweimal an Drljača (33./34.). Trotz dominanter Phasen gelang es keinem Team, den Ball im Tor unterzubringen.
Nach der Pause erhöhte Ole Wohlers den Druck. Schleimer setzte Wohlers in Szene, doch der Schuss flog knapp über die Latte (57.). Gillekens rettete erneut auf der Linie (58.), während Kaya den Ball aus der Gefahrenzone beförderte (59.). .
Analyse: Kampf, Taktik und solide Abwehr
Die SV Wehen Wiesbaden präsentierten sich in Stuttgart mit einer geschlossene Mannschaftsleistung. Defensiv stand Gillekens sicher, Torhüter Stritzel glänzte in kritischen Momenten. Offensiv waren Schleimer und Wohlers die auffälligsten Akteure, doch die Chancenverwertung blieb die Achillesferse. Trainer Nils Döring betonte nach dem Spiel die solide Abwehrarbeit, sah aber Nachholbedarf in der Offensive.
Ausblick: Punkte bleiben rar
Mit diesem Remis hält der SV Wehen Wiesbaden Anschluss in der 3. Liga. Die Mannschaft muss nun in den kommenden Spielen die Torchancen konsequenter nutzen, um die nächsten Punkte einzufahren. Spannung garantiert, die Fans dürfen weiter hoffen: nächster Auftritt am Sonntag in München, bei 1860.
Foto – Nils Döring nach dem Spiel ©2025 SVWW / Studio
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