27 Mal standen sich der VC Wiesbaden und der SSC Palmberg Schwerin gegenüber. Auf der Habenseite stehen beim Favoriten Schwerin jetzt 18 Spiele. Immerhin, neun konnte der VCW für sich entscheiden.

Zwei lange Fahrten im Mannschaftsbus, die unterschiedlicher nicht sein konnten. Auf der Fahrt nach Schwerin hat es nur geregnet, auf der Rückfahrt im dunkeln geschneit. Ähnlich das Spiel der Wiesbadenerinnen, wo sich die VCW-Spielerinnen im ersten Satz zunächst sehr wach und fokussiert zeigten. Mit einer 16:10-Führung ging es in die zweite technische Auszeit und ein erster Satzerfolg schien möglich. Schwerin kämpfte sich dann aber in die Partie und holte Stück für Stück auf. Mit 20:21 ging es Kopf an Kopf in die Schlussphase, in der der SSC dann mit 25:22 die Nase vorne hatte.

„Den ersten Satz hätten wir nach der hohen Führung gewinnen müssen. Dann gehst Du natürlich mit viel mehr Rückenwind in die weiteren Sätze.“ – VCW-Cheftrainer Christian Sossenheimer

Im zweiten Abschnitt war für den VCW nichts zu holen. Die Gastgeberinnen schafften es, ihre Angriffseffizienz von 38 auf 48 Prozent zu steigern. Vor allem Taylor Agost machte Punkt um Punkt für ihren SSC. Mit 28 Punkten im gesamten Spiel war sie die überragende Angreiferin des Tages. Mit 25:18 ging es in die Satzpause.

„Insgesamt hätten wir heute natürlich gerne weitere Tabellenpunkte gesammelt aber Schwerin hat mit seinen Top-Spielerinnen in den entscheidenden Phasen besser agiert.“ – VCW-Cheftrainer Christian Sossenheimer.

Aus der Kabine kamen die VCW-Spielerinnen mit neuem Mut zurück und sie schafften es, den SSC noch einmal in die Bredouille zu bringen. Zwar führten die Schwerinerinnen zur Schlussphase des Satzes mit 21:20, doch dieses Mal waren es die Wiesbadenerinnen, die kaltschnäuziger agierten und so den Satz mit 25:23 für sich entscheiden konnten. Vor allem eine hohe Durchschlagskraft im Angriff gaben am Ende den Ausschlag.

„Jetzt gilt es für uns, nach vorne zu blicken. Am Samstag steht gegen die Roten Raben Vilsbiburg ein wichtiges Heimspiel auf dem Programm.“ – Christian Sossenheimer.

Im vierten Durchgang drehte dann aber Agost mit ihrem SSC auf und ließ in der Palmberg Arena nichts mehr anbrennen. Mit 25:14 endete der Satz deutlich. Alleine acht Blockpunkte für den SSC im vierten Satz sprechen eine deutliche Sprache.

Ausblick

Das Match gegen Vilsbiburg am kommenden Samstag ist das letzte Heimspiel für den VCW in dieser Hauptrunde. Anpfiff in der Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit ist um 19:00 Uhr. Alle Fans können die Partie live und kostenlos bei Sporttotal.TV verfolgen.

1. Volleyball Bundesliga, Damen, 2020.2021, 13. Spieltag, Tabelle

# Mannschaft Spiele Sätze Siege Punkte
1 Dresdner SC 15 13 39:9 39
2 Allianz MTV Stuttgart 14 12 38:12 36
3 SSC Palmberg Schwerin 14 10 34:20 30
4 Rote Raben Vilsbiburg 16 9 35:26 29
5 VfB Suhl LOTTO Thüringen 17 10 34:29 27
6 SC Potsdam 14 8 29:23 25
7 NawaRo Straubing 17 6 20:38 18
8 VC Wiesbaden 15 4 22:37 13
9 USC Münster 15 4 20:38 13
10 Ladies in Black Aachen 14 4 21:35 12
11 Schwarz-Weiß Erfurt 13 2 12:37 4

1. Volleyball Bundesliga, Damen, 2020.2021, 13. Spieltag, Ergebnisse

Heim Gast Ergebnis / Sätze
Schwerin Wiesbaden 3:1 / 98:79 (25:22 25:18 23:25 25:14)
Dresden Aachen 3:0 / 75:52 (25:17 25:19 25:16)
Suhl Straubing 3:0 / 75:61 (25:17 25:23 25:21)
Vilsbiburg Erfurt 3:1 / 101:69 (25:19 26:28 25:11 25:11)

1. Volleyball Bundesliga, Damen, 2020.2021, Ausblick

Samstag, 13. Februar, 19:00 Uhr VCW – Rote Raben Vilsbiburg
Samstag, 20. Februar, 16:30 Uhr Dresden – VCW
Samstag, 3. März, 19:30 Uhr, Aachen – VCW
Samstag, 6. März, 19:30 Uhr, Stuttgart – VCW

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Die offizielle Internetseite des VC Wiesbaden finden Sie unter www.vc-wiesbaden.de.

 

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