Das Wiesbadener Pfingstturnier 2020, ausgefallen. Das Schiersteiner Hafenfest, ausgefallen. Das Wilhelmstraßenfest… Das Weinfest, ein zaghafter Versuch sich dem Virus entgegen zu stemmen. Der runde Tisch…

Die Stadt arbeite an alternativen Veranstaltungsszenarien. Der Blick in die Zukunft falle schwer. Mit Verweis aus auf die aktuelle Corona-Situation und die mögliche Verlängerung des derzeit geltenden Lockdowns sagte Wiesbadens Wirtschaftsdezernent Dr. Oliver Franz beim lokalen Gipfeltreffen am runden Tisch, dass das Infektionsgeschehen die Planung aller Veranstaltungen erschwere – und dass es dabei nicht nur um finanzielle Einbußen gehe.  Am Beispiel der Kerben führte Franz aus, dass es auch um den gesellschaftlichen Zusammenhalt und das Identifikationsgefühl mit der Stadt gehe.

„Außerdem sind Veranstaltungen in der Wiesbadener Innenstadt für den Einzelhandel und die Gastronomie sehr überlebenswichtig.“ – Dr. Oliver Franz, Wirtschaftsdezernent

Teilnehmer des runden Tisches waren die Wirtschaftsförderung, die Wiesbaden Congress & Marketing GmbH, der Schaustellerverband Wiesbaden, die Dacho, die Werbegemeinschaft Wiesbaden wunderbar, der Wiesbadener Reit- und Fahrclub, das Ordnungsamt, das Kulturamt, der Verschönerungsverein Schierstein, die Interessengemeinschaft Wiesbadener Kerbe- und Brauchtumsvereine, der Wiesbadener Automobil-Club im AvD, die Brita Arena sowie die DEHOGA Wiesbaden. Unisono begrüßten die Teilnehmer den digitalen Austausch und bekräftigten ihre Bereitschaft, grundsätzlich an der Veranstaltungsplanung weiterzuarbeiten.

„Viele Veranstalter denken darüber nach, mit kleinen Veranstaltungsformaten – etwa einer „Kerb at home“ –  besondere Momente zu schaffen. Andere Veranstaltungen wie die Strandkorbkonzerte in der Brita Arena in Kooperation sind bereits buchbar.“ – Michael Michel, Geschäftsführer Wiesbaden Congress & Marketing GmbH

Bei den aktuellen Planungen fließen die Erfahrungen aus dem letzten Jahr mit ein; so werden etwa neu entwickelte Hygienekonzepte stärker berücksichtigt als zuletzt. So stehen die Besucherzahlen aus 2020 zur Disposition – mit der sich daraus ergebenden Fragestellung nach einer wirtschaftlichen Durchführbarkeit. Martin Michel, Geschäftsführer der Wiesbaden Congress & Marketing GmbH und Gastgeber des Runden Tisches betonte, dass 2020 gezeigt habe, dass Veranstaltungen unter Pandemie-Bedingungen durchführbar seien.

Runder Tisch im Frühjahr 2021

Einig war sich der Runde Tisch in der Einschätzung, dass Alternativkonzepte die beliebten geselligen Feiern, wie sie vor der Pandemie stattfanden, nicht ersetzen können. Gleichzeitig spielebei den Veranstaltungsplanungen der Vereine und Verbände die Wirtschaftlichkeit eine wichtige Rolle. Im Kreis der Teilnehmer bestehe Hoffnung, dass mit einem positiven Verlauf des Impfgeschehens – ab Herbst 2021 – größere Veranstaltungen wieder stattfinden können. Vereinbart wurde die Fortsetzung des Runden Tisches für das Frühjahr 2021.

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Die offizielle Internetseite der Wirtschaftsförderung Wiesbaden finden Sie unter www.wiesbaden.de.

 

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