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Topscorer Chris Spitz im Zweikampf mit seinem Ulmer Gegenspieler_Fotocredit Steffie Wunderl

Rhinos unterliegen den BG Baskets Hamburg

Die Rhine River Rhinos Wiesbaden bleiben auch im vierten Heimspiel der Saison sieglos. Am 7. Spieltag der 1. Rollstuhlbasketball-Bundesliga unterlagen die Kurstädter den BG Baskets Hamburg mit 59:69 (14:24, 27:35, 38:46).

Volker Watschounek 6 Jahren vor 0

Ein schwache Freiwurfquote und der frühe Rückstand, dem die Rhinos das ganze Spiel hinterherrollten, sind die maßgeblichen Gründe für die sechste Niederlage im siebten Saisonspiel.

Gerade der Beginn der Partie erwies sich für die Rhinos als Bürde, die sie das komplette Spiel über mit sich tragen mussten. Der 2:0-Führung der Gäste, folgte das 2:2 durch Marvin Malsy, ehe die Equipe von der Alster einen 8:0-Lauf startete, um nach knapp drei Minuten mit 10:2 in Front zu gehen. Ein Vorsprung, den die Hanseaten, auch dank ihres treffsicheren Duos Asael Shabo (28 Pkt., 75% Trefferquote) und Reo Fujimoto (18 Pkt.), bis zum Viertelende verteidigten (14:24).

Abspielfehler und Ballverluste

Auch nach der kurzen Unterbrechung kamen die Rhinos nur schwer zu einfachen Abschlüssen. Zwar konnte das Viertel – wie auch das komplette Spiel – aus einer exzellenten Defense heraus mit 13:11 gewonnen werden, aber aus der Mitteldistanz und unter des Gegners Reuse haperte es. Abspielfehler, einfache Ballverluste und das hadern mit den eigenen Mitspielern führten dazu, dass sich der Abstand auf die Nordlichter bis zur Halbzeitpause nicht wirklich reduzierte (27:35).

 „Mit der zweiten Halbzeit bin ich durchaus nicht unzufrieden. Wir haben uns in dieser Phase wieder richtig gut ins Spiel gekämpft und haben die Hamburger vor eine echt harte Aufgabe gestellt.“ – Sven Eckhardt, Rhinos-Trainer

Ein bisschen erholt, aber mit dem Kopf noch in der Kabine, kassierten Hopp, Mohnen & Co. gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit eine 6:0-Lauf der Gäste zum 27:40, ehe André Hopp die ersten Zähler nach knapp 2,5 Minuten für seine Farben einnetzte (29:40). Aber irgendwie sprang der Funke im Angriff – wie schon in den ersten zwanzig Minuten – nicht wirklich über. Die Folge: Ein punktarmes drittes Viertel (11:11), das nicht wirklich half, dem Kollektiv von der Alster gefährlich zu werden.

„Wir haben das Match im ersten Viertel und an der Freiwurflinie verloren. Damit bin ich nicht wirklich zufrieden.“ – Sven Eckhardt, Rhinos-Trainer

Nach der zweiminütigen Unterbrechung kämpften sich die Rhinos bis auf fünf Punkte an die Gäste aus dem Norden heran (51:56, 35 Min.), die sich jedoch vollkommen unbeeindruckt zeigten und den Ansturm der Dickhäuter mit einem 9:0-Run zum 51:65 (38. Min.) konterten. Ein Lauf, der zwar nicht den Willen der Hausherren brach, aber den Abstand uneinholbar anwachsen ließ, so dass die Kurstädter das vierte Heimspiel in Serie als Verlierer vom Parkett rollen mussten.

Statistik

Viertelergebnisse: 14:24 | 13:11 | 11:11 | 21:23
Scorer: Amacher (19), Güntner (14), Malsy (14), Hopp (7), Mohnen (5), Beissert, Mayer, Spitz, Schorp.

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Geschrieben von

Volker Watschounek lebt und arbeitet als freier Fotograf und Journalist in Wiesbaden. SEO und SEO-gerechtes Schreiben gehören zu seinem Portfolio. Mit Search Engine Marketing kennt er sich aus. Und mit Tinte ist er vertraut, wie mit Bits und Bytes. Als Redakteur und Fotograf bedient er Online-Medien, Zeitungen, Magazine und Fachmagazine. Auch immer mehr Firmen wissen sein Know-how zu schätzen.