„Menschen – lebbe un‘ lebbe losse“; „Gude Abbedid, nix verschlabbert un niv verschitt“ oder „Zamme Hoalde, doann klappt’s aa“… – 17 Bierdeckel zum Thema Nachaltigkeit.

Anlässlich des Internationalen Museumstags am 16. Mai 2021 stellt das Museum Wiesbaden die Frage, welche Rolle den Museen beim Thema Nachhaltigkeit zukommt. Anders als in den letzten Jahren, wartet das Museum an diesem besonderen Tag nicht mit freiem Eintritt in die aktuellen Sonder- und Dauerausstellung des Hauses auf.

Mal-Workshop, kurz gefasst

Workshop Bo(o)tschaften für Nachhaltigkeit
Wann: 16. Mai 2021, 14:30 bis 16:30 Uhr
Wo: online via ZOOM
Anmeldung: unter: https://tickets.museum-wiesbaden.de

Keine Teilnahmegebühr; die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Materialien werden nicht gestellt.

Dafür können sich alle Besucher dieses Jahr an einem Projekt zum Thema „Nachhaltigkeit“ beteiligen —  auch wenn die Türen pandemiebedingt geschlossen bleiben, oder gerade deswsegen. Das Motto des Museumstags Museums: Inspiring the future (Museen inspirieren die Zukunft) wird dabei konkret ausbuchstabiert mit der Frage: Wozu inspiriert Dich unser Museum? Was haben Museen Deiner Meinung nach mit Nachhaltigkeit zu tun? geben Sei dem Museumsteam ihre Antgwort. Erklären Sie sich, im virtuellen Gästebuch auf der Seite des Museums.
Außerdem erhalten Jugendliche ab 13 Jahren und Erwachsene die Möglichkeit, am 16. Mai, von 14:30 bis 16:30 Uhr, an dem kostenfreien digitalen Workshop Bo(o)tschaften für Nachhaltigkeit teilzunehmen um ihre Hoffnungen und Wünsche auf einem selbst gebauten Segelbooten festzuhalten.

„Wir freuen uns daher sehr mitteilen zu können, dass wir als Pilotprojekt für die Nachhaltigkeitsstrategie des Landes Hessen ‚CO2-neutrale Landesverwaltung‘ ausgewählt wurden. Gemeinsam mit dem Hessischen Finanzministerium und dem Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen werden wir in diesem Jahr erstmals eine Klimabilanzierung erstellen.“Dr. Andreas Henning, Direktor des Museums Wiesbaden

Nachhaltigkeit ist das große Thema der deutschen Museen in dieser Dekade, davon ist Dr. Andreas Henning, Direktor des Museums Wiesbaden, überzeugt. Wiesbadens Museum nimmt Nachhaltigkeit sehr ernst und untersucht seine Aktivitäten unter diesem Gesichtspunkt, wobei Nachhaltigkeit in all seinen ökologischen, ökonomischen und bildungsspezifischen Dimensionen eine Rolle spielt. Dem Klimaschutz fühlt sich das Museum Wiesbaden schon aus dem Grund verpflichtet, weil es als Zweispartenhaus auch die Natur beherbergt.

„Jeder von uns kann in seinem Alltag Verantwortung für eine bessere Zukunft übernehmen. Ein starkes Leitbild dafür sind die 17 Ziele für eine nachhaltige Entwicklung. Sie müssen ins Bewusstsein der Menschen rücken, um zu wirken und das erreichen wir mit unterschiedlichen Zugängen.“ – Dr. Christian Gastl, Präsident der Industrie- und Handelskammer Wiesbaden

Studierende der Hochschule Fresenius des Studiengangs Digitales Management, unter der Federführung von Anke Trischler, Vorsitzende im Ausschuss Nachhaltige Wirtschaft der IHK Wiesbaden, und Mitstreiterinnen Sophie Rieke und Stefanie Nix Bambarén, präsentieren auf mehreren Ebenen ihre ins Hessische übersetzten, und auf Bierdeckel gedruckten, 17 internationalen Nachhaltigkeitsziele (17 sustainable development goals), kurz SDGs.

„Unser IHK-Ausschuss Nachhaltige Wirtschaft ermöglicht mit dem Tool „Navigator für nachhaltiges Wirtschaften“, Unternehmen einen schnellen Einstieg in das Thema. Und das Museum Wiesbaden nutzt die Energie und Inspirationskraft der Kunst, um nachhaltiges Denken und Handeln in die Öffentlichkeit zu bringen. Die Vielfalt der Projekte ist ein Schlüssel zum gemeinsamen Ziel.“ – Dr. Christian Gastl, Präsident der Industrie- und Handelskammer Wiesbaden

Dr. Christian Gastl, Präsident der Industrie- und Handelskammer Wiesbaden, ist in diesem Jahr der Schirmherr der SDG-Kampagne und betont. Er sagt, dass jeder von uns in seinem Alltag Verantwortung für eine bessere Zukunft übernehmen könne. Ein starkes Leitbild dafür seien die 17 Ziele für eine nachhaltige Entwicklung. Sie müssten ins Bewusstsein der Menschen rücken, um zu wirken zu können. Das erreiche mannur mit unterschiedlichen Zugängen. Die kreative Bierdeckelkampagne seien hier ein adäquates Mittel. Sie vermittelten mit Leichtigkeit die großen Ziele.

„Die Zukunft, die wir wollen, muss erfunden werden. Sonst bekommen wir eine, die wir nicht wollen.“ – Joseph Beuys, Künster

Das Museum Wiesbaden verbindet den Internationalen Museumstag mit dem 100. Geburtstag von Joseph Beuys, einem der einflussreichsten deutschen Künstler der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Beuys setzte sich früh mit ökologischen Fragen auseinander und suchte nach Wegen, wie die Gesellschaft den Naturschutz aktiv einbeziehen kann. Er war überzeugt, dass die Aktivität dazu von jeder und jedem Einzelnen kommen muss: „Die Zukunft, die wir wollen, muss erfunden werden. Sonst bekommen wir eine, die wir nicht wollen“. Den Satz von Joseph Beuys hat das Museum Wiesbaden zum Internationalen Museumstags auf einem Riesenbanner mit den 17 Nachhaltigkeitszielen gebannt, um damit auch sich selbst immer wieder an diese wichtige Aufgabe erinnern.

Foto: ©2021 Volker Watschounek

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Die offizielle Internetseite vom Museum Wiesbaden und mit  Gästebuch finden Sie unter www.museum-wiesbaden.de.

 

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