Die Galerie Rother Winter hatte am Samstagabend in zur Ausstellungseröffnung „Anderwelten“ der Berliner Künstlerin Kristina Girke eingeladen. Rund 50 Wiesbadener und Freunde der Galeristen waren gekommen um die Fähigkeiten, mit der Girke Klares und Fernes, Geschehenes und Präsentes zu sehen, zu deuten und zu bewundern. Eine Malerei in der Grenzen von Raum und Zeit gekennzeichnet werden und sich besonderen Empfindungen und Vorstellungen auflösen.

Kristina Girke entwickelt Kunst, die ihren Ort und ihre Zeit zugleich in der Vergangenheit und der Gegenwart in bildnerischen Darstellungen wie auch in der Zerstörung sucht und findet. Die Zeit ist Kristina Girkes Spielfläche.

„Erst dieser Bildverlust macht Kristina Girkes konsequente Zerstöruzng von Bildoberflächen verständlich und einleuchtend. Es mag paradox klingen, doch mit der destruktion beginnt ihr versuch zum neubeginn. Oder wie die Künstlerin sagt, zu einer Heilung.“

–Peter Funken

Die Künstlerin verändert ihre Kunst über Jahre hinweg. Die auzsgestellten Werke könnten Momentaufnahmen sein. Werke, die in zwei drei Jahren anders aussehen, weiterentwicklet wurden. Girke schafft mit Veränderung  Neues und bedient sich dabei gezielt ihrer frühen Sujets. Sie verändert sie  immer wieder durch Abkratzen, Wegschleifen und Zerstören – schafft aus vergangenem Neues. So entstehen überraschend neue Strukturen und Werke mit abstrakter Bildfindung.

Galerie Rother Winter, kurzgefasst

Was: Ausstellung „Anderswelten“, Kristina Girke
Wann: 12. Februar bis 13. März
Öffnungszeiten: sonntags und montags geschlossen, dienstags bis freitags 11:00 bis 18:00, samstags 12:00 bis 16:00 Uhr
Wo: Galerie Rother Winter, Taunusstraße 52, 65183 Wiesbaden

Man kann Kristina Gerke als Geschichtenerzählerin bezeichnen. In Ihren Gemälden verankert sie neben Hauptschauplätzen viele kleine Nebenschauplätze. Menschen, Tiere oder auch Ornamente stehen plötzlich in einem neuen Kontext. Sie müssen miteinander auskommen und sich gegenseitig behaupten. Der Blick bei Kristina Gierkes Bildern verharrt selten an einer Stelle. Die Malerin verknüpft Altes mit Traditionellem und zeitgenössischem. In ihren Arbeiten begegnen uns immer wieder barocke Skulpturen und Elemente der Architektur die sie mit der Märchenwelt verbindet. Zusätzlich führt sie Ornamente Verschiedenster Optik hinzu. Dazu gesellen sich weitere grafische Elemente: die lasiert, gesprüht oder aufgetragen werden.

Acryl oder Lack

Das Hauptmedium ihrer Arbeiten ist das Öl. Die erste Vorbereitung der Leinwand erfolgt aber oft mit tusche Acryl oder Lack. Um eine Farb-Brillanz zu erzielen. Lasierend aufgetragene Farbschichten sind auch nicht außergewöhnliches für die Arbeiten der Künstlerin. Sie treten in Korrespondenz mit der zeichnerischen Handhabung und filigranen Techniken der Malerin.

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