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Paul Schumacher, Firma iocto (links); Jörg Pöse, Projektleiter Radprojekt und Mitarbeiter Wellritzhof (rechts); Kinder des Radprojektes

Kinderzentrum Wellritzhof: Spende unterstützt Radprojekte für Kinder

Im Kinderzentrum Wellritzhof hat das Unternehmen iocto aus Hofheim am Montag, 23. März, eine Spende zur Unterstützung von Radprojekten für Kinder übergeben. Mit der Unterstützung soll für die teilnehmenden Kinder funktionale Radkleidung angeschafft werden.

Grafik: Kathleen Rother Redaktion 2 Tagen vor 0

Radfahjren und dem Wetter trotzen: Dank Spende gilt das jetzt für die Radprojekte im Kinderzentrum Wellritzhof.

Im Kinderzentrum Wellritzhof rollen die Räder jetzt ein Stück leichter.´, und das nicht zuletzt wegen dem Hofheiumer Unternehmen iocto. Paul Schumacher von hat am Montag, 23. März, eine Spende in Höhe von 1000 Euro übergeben. Die Spende verschwindet nicht einfach in den Regal. Sie landet direkt auf der Straße – oder besser: auf den Wegen, die Kinder künftig sicherer, wärmer und mit etwas mehr Selbstvertrauen zurücklegen.

Wenn Bewegung zum Abenteuer wird

Die unterstützten Radprojekte richten sich an Kinder zwischen sieben und zwölf Jahren aus dem Inneren Westend. Sie steigen auf, treten los, probieren sich aus. Eine Gruppe fährt nur mit Jungen, eine nur mit Mädchen, dazu kommt ein betreutes Mountainbike-Training, das alle zwei Wochen durch Gelände und über kleine Herausforderungen führt.

Was zunächst nach Freizeit klingt, entwickelt schnell eine größere Wirkung. Die Kinder verlassen ihr unmittelbares Umfeld, erkunden neue Räume, lernen, sich im Straßenverkehr und im Gelände zu behaupten. Wer einmal eine steile Passage meistert, wächst – nicht nur körperlich.

Mehr als nur ein Fahrrad

Gerade im dicht bebauten Westend fehlen oft Freiflächen. Viele Kinder besitzen kein eigenes Fahrrad. Und eben hier setzt das Angebot an: Es schafft Möglichkeiten, wo vorher Grenzen verlaufen. Es bringt Bewegung dorthin, wo sonst Stillstand droht.

Begleitet werden die Gruppen von Jörg Pöse, der die Kinder nicht nur anleitet, sondern sie auch ermutigt, dran zu bleiben. Denn Radfahren ist hier mehr als Fortbewegung – es wird zum sozialen Erlebnis.

Viele helfen, damit wenige mehr können

Dass die Projekte überhaupt wachsen konnten, liegt an einem Netzwerk aus Unterstützern: Ortsbeiräte, Vereine, Unternehmen und engagierte Einzelpersonen greifen ineinander. Sie investieren nicht nur Geld, sondern Vertrauen. Sozialdezernentin Dr. Patricia Becher bringt es auf den Punkt: Viele Kinder hätten ohne solche Angebote kaum Zugang zu Bewegung im Freien. Die Radprojekte öffneten Türen – oder besser gesagt: Wege.

Und jetzt: wetterfest unterwegs

Die neue Spende sorgt ganz praktisch dafür, dass die Kinder auch bei Wind und Wetter unterwegs bleiben können. Funktionale Radkleidung klingt unspektakulär – ist aber entscheidend. Wer nicht friert, fährt länger. Wer sich wohlfühlt, kommt öfter wieder. Und vielleicht beginnt genau dort etwas, das weit über das Westend hinausreicht: die Lust, sich zu bewegen, die Welt zu entdecken – und dabei ein Stück Freiheit zu spüren.

Foto – Paul Schumacher, Firma iocto (links); Jörg Pöse, Projektleiter Radprojekt und Mitarbeiter Wellritzhof (rechts); Kinder des Radprojektes

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