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„Job in Echt“ zu Gast im Helios Bildungszentrum Wiesbaden

„Job in Echt“ zu Gast im Helios Bildungszentrum

Hebammen tragen eine große Verantwortung. Durch die Umstellung der Ausbildung wächst diese in den nächsten Jahren. Angehende Hebammen werden darauf gut vorbereitet: etwa im Helios Bildungszentrum an der HSK Klinik.

Volker Watschounek 5 Jahren vor 0

Mit Mittlerer Reife zum Traumjob Hebamme. Das gilt noch 2019 – doch bald gilt… Beim Besuch der Bildungszentrum Helios klärten Experten auf.

Zwölf interessierte junge Frauen besuchten im Rahmen des Berufsschnuppertags das Helios Bildungszentrum und informierten sich über die aktuellen Eingangsvoraussetzungen sowie den künftig geltenden Bestimmungen – um den Beruf der Hebamme lernen zu können.

„Wie wichtig der Beruf Hebamme für unsere Gesellschaft und somit auch für Wiesbaden ist, zeigt sein Alleinstellungsmerkmal. Nach dem Hebammengesetz kann eine Hebamme eine normal verlaufende Geburt selbstständig leiten, wohingegen ein Arzt eine Geburt nur in Notfällen ohne die Anwesenheit einer Hebamme leiten darf.“

Bürgermeister und Wirtschaftsdezernent Dr. Oliver Franz

Die Chance, an einem Nachmittag in das Berufsfeld der Hebamme einzutauchen, das Helios Bildungszentrum kennenzulernen und sich mit werdenden Hebammen auszutauschen, nutzten die zwölf jungen Frauen im Rahmen des Job in Echt, um sich ihrem Traumberuf Hebamme einen wesentlichen Schritt zu nähern. Die Leiterin der Hebammenschule, Tina Lochner, informierte die Teilnehmerinnen zunächst über den Ablauf der dualen Ausbildung, die drei Jahre dauert. Eine werdende Hebamme, die intern liebevoll weHe genannt wird, durchläuft in der Praxis die Einsatzorte Kreißsaal, geburtshilfliche Ambulanz, Wochenbettstation, Gynäkologische Station, Kinderklinik, Operationssaal und leistet zwei Externate bei freiberuflichen Hebammen zu je sechs Wochen. Gegen Ende des fünften Ausbildungsmonats werden alle weHe einer Probezeitprüfung unterzogen. Wer diese mit mindestens der Note zwei besteht, erhält eine Empfehlung für das duale Studium Hebammenwesen und kann – anstelle der Ausbildung – an der Kooperationshochschule Katholische Hochschule Mainz studieren.   

„Mit dieser Veranstaltung leisten wir einen Beitrag zur Nachwuchskräftesicherung von Hebammen im Gesundheitsstandort Wiesbaden.“

Bürgermeister und Wirtschaftsdezernent Dr. Oliver Franz

Persönliche Erfahrungs- und Motivationsberichte der werdenden Hebammen umrahmten diese Veranstaltung. Sie erklärten, dass die werdende Mutter im Fokus ihrer Arbeit steht. Ihre Aufgabe ist es, die natürliche Schwangerschaft sowie die natürliche Geburt zu begleiten und zu erkennen, wenn etwas nicht richtig verläuft. Bei abweichendem Verlauf einer Schwangerschaft muss ein Arzt hinzugezogen werden.

„Eine Hebamme muss über möglichst viel Wissen verfügen, das sie aber hoffentlich nicht anwenden muss.“

Werdende Hebamme zu den Interessenten

Die drei Hauptthemen im Beruf einer Hebamme Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett waren die Schwerpunkte des Nachmittags und auch Bestandteil der Mitmachübungen. Weshalb eine positive Lebenseinstellung bei der Arbeit einer Hebamme eine große Rolle spielt und wie sich dies auf psychologischer Ebene auf Schwangere auswirkt, verdeutlichten die werdenden Hebammen in einer ihrer Übungen zur Geburtsvorbereitung. Die Teilnehmerinnen machten hierbei die Erfahrung, dass durch motivierendem Zuspruch eine körperlich stressbedingte Situation, die eine Wehe simulieren sollte, länger aushaltbar ist. 

„Ja, ich will“ mich bewerben

Die Besichtigung eines Kreißsaales in den Dr. Horst Schmidt Kliniken rundete den Berufsschnuppertag ab. Lochner informierte die Teilnehmerinnen zum Abschluss über das Bewerbungsverfahren. Absolventen der Fach- und Hochschulreife können sich bis zum 31. Dezember 2019 mit Lebenslauf, Motivationsschreiben, Bewerbungsanschreiben und den letzten beiden Zeugnissen bewerben.  

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Die offizielle Internetseite des Jobnavi finden Sie unter www.wiesbaden.de.

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Geschrieben von

Volker Watschounek lebt und arbeitet als freier Fotograf und Journalist in Wiesbaden. SEO und SEO-gerechtes Schreiben gehören zu seinem Portfolio. Mit Search Engine Marketing kennt er sich aus. Und mit Tinte ist er vertraut, wie mit Bits und Bytes. Als Redakteur und Fotograf bedient er Online-Medien, Zeitungen, Magazine und Fachmagazine. Auch immer mehr Firmen wissen sein Know-how zu schätzen.