2021 wird ein Superwahljahr. Nicht nur bundesweit liegen die GRÜNEN in vielen Prognosen weit vorne. Auch für die Kommunalwahlen im Frühjahr sieht Christiane Hinninger die Partei als Favorit.

Die Wiesbadener GRÜNEN gehen selbstbewusst und entschlossen in die Wahlkämpfe in diesem Jahr. „Wir wollen es bei der Kommunalwahl im Frühjahr und der Bundestagswahl im Herbst wirklich wissen. Die Bürgerinnen und Bürger haben die Wahl: Eine Politik, die sich in Stadt und Land den Herausforderungen unserer Zeit stellt oder ein Durchwurschteln von Tag zu Tag mit Debatten und Konzepten von gestern, so die Kreisvorsitzenden Uta Brehm und Mathias Wagner bei der Vorstellung der Wahlkampagne. Auch Hinninger stimmt dem zu. 

Wiesbadener Kommunalwahl im Fokus

Auch die Spitzenkandidaten zur Kommunalwahl Christiane Hinninger und Felix Kissler sind optimistisch, was den Ablauf und Ausgang der bevorstehenden Wahlen betrifft. Die Umfragen sehen uns landesweit stabil als zweite Kraft, bei der Europawahl waren wir in Wiesbaden sogar auf Platz 1 und auch bei den Mitgliederzahlen haben wir großen Zuspruch, so die beiden Politiker. 

„Die Entwicklungen der letzten Monate machen uns zuversichtlich, dass wir bei der Kommunalwahl ein Ergebnis von 20%+X holen können. So gestärkt wollen wir in den nächsten fünf Jahren noch mehr Ideen umsetzen und noch mehr Tatkraft ins Rathaus bringen.“ – Christiane Hinninger, Spitzenkandidatin GRÜNE

In der laufenden Wahlperiode habe man den Stillstand der großen Koalition beendet und bereits einiges für Wiesbaden erreicht. In den Augen der GRÜNEN reiche das jedoch noch nicht aus. Wiesbaden soll nicht nur Landeshauptstadt sein, sondern auch zur Klimahauptstadt werden. Die Mobilitätswende müssen wir – gerade nach dem Bürgerentscheid zur City-Bahn – beherzt vorantreiben, sagt Christiane Hinninger. 

Zugleich brauche es für die GRÜNEN auch einen Neustart für die Kultur nach Corona. Dazu gehöre eine vielfältige, bunte und quirlige Kulturszene, die kein Luxus sei, sondern für alle ein unverzichtbarer Bestandteil der Stadtgesellschaft darstellt.

„Wir wollen eine Stadt für alle, in der die soziale Teilung unserer Stadt kleiner und nicht größer wird. Hierfür sind zum Beispiel gut ausgestattete Schulen und gleiche Bildungschancen entscheidend. Dazu gehört auch, dass wir es endlich schaffen, dass deutlich mehr Frauen in den Leitungen der städtischen Gesellschaften und der Verwaltung sind.“ – Felix Kissler, Spitzenkandidat GRÜNE

Die GRÜNEN werden ab Anfang Februar mit Plakaten und Großflächen im Stadtbild präsent sein. Ansonsten findet der Wahlkampf bedingt durch Corona weitgehend digital statt. In den sozialen Medien und unter www.2021GRUENEPROJEKTE.DE informieren die GRÜNEN über ihr Programm und ihre Kandidaten. Neben digitalen Diskussionsveranstaltungen hat man auch den klassischen Wahlkampfstand am Samstag ins Netz verlegt. Ab dem 30. Januar bietet die Partei jeden Samstag ab 15 Uhr eine Videokonferenz unter dem Motto ‚Kaffee mit den GRÜNEN‘ an.

Auf klassische Wahlkampfstände werden die Wiesbadener GRÜNEN bis mindestens 14. Februar verzichten. „Die Maßnahmen von Bund und Ländern zum Schutz der Menschen vor der Ausbreitung von Corona sind vorerst bis zu diesem Datum befristet. Ziel ist, Kontakte zu vermeiden und somit das Infektionsgeschehen wieder in den Griff zu bekommen. Zwar seien auch Wahlkampfstände denkbar, die die geltende Regeln einhalten, wir wollen dennoch vorerst darauf verzichten. Wir appellieren an die anderen Parteien, das auch so zu machen. Archivfoto: Wahlplakat für die Wahl des Oberbürgermeisters von Christiane Hinninger am Wiesbadener Hauptbahnhof. ©2019 Volker Watschounek

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