Sturmböen mit mehr als 100 km/h und heftige Gewitter mit Regen und Hagel haben am Mittwochabend in Hessen und Wiesbaden für Probleme gesorgt.

Gegen 19:00 Uhr kündigte sich das Ereignis mit einem leichten Grollen an. Gegen 19:30 Uhr war es dann soweit – zog über Wiesbaden ein Gewitter mit Starkregen mit Hagel. Wenn auch keine lokalen Spitzen auszumachen waren, kam es innerhalb der Gewitterzelle zu deutlichen Sturmspitzen. In nicht einmal zwei Stunden musste die Wiesbadener Feuerwehr mehr als 30 Mal ausrücken.

Entwurzelte Bäume

Anlass für die verschiedenen Einsätze gaben lose Dachteilen, nicht ausreichend gesicherte Gerüste – sowie eine  durch den Regen unterspülte Straße. In Erbenheim wurde eine Stromleitung ein Baum auf einem Privatgrundstück entwurzelt, sodass dieser beim Kippen eine Stromleitung mitgerissen hatte. Nachdem die Feuerwehr zusammen mit ESWE Versorgung Baum und Leitung gesichert hatte – und jedwede Gefahr für die Öffentlichkeit ausgeschlossen wurde, übergaben die Einsatzkräfte die weiteren Aufräumarbeiten an den Besitzer des Grundstücks.

Berufsfeuerwehr und Freiwillige Feuerwehr

Auf der A66 drohte an der Auffahrt Biebrich ein Baum auf die Fahrbahn zu stürzen. Beinahe nebenbei wurden noch Einsätze an einer Brandmeldeanlage und ein gemeldetes Feuer abgearbeitet. Die gesamten Ereignisse wurden durch die Kräfte der Berufsfeuerwehr und 8 freiwilligen Feuerwehren abgearbeitet. Um in der Leitstelle die Vielzahl der eingehenden Notrufe und die dadurch entstehenden Einsätze und Überprüfungen abarbeiten zu können wurde diese durch die Kräfte der IuK Gruppe unterstützt. Über die Höhe des entstandenen Sachschadens kann zum derzeitigen Zeitpunkt keine Aussage gemacht werden. Nacharbeiten sind in Wiesbaden jedenfalls nicht nötig,

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