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Insekten

Geld für gute Ideen: Wiesbaden unterstützt Natur- und Umweltprojekte

Die Stadt Wiesbaden fördert auch 2026 Natur- und Umweltschutzprojekte. Bürger, Vereine und Initiativen können bis Ende April Zuschüsse aus Spielbankmitteln beantragen. Gefördert werden Ideen für Artenvielfalt, Umweltbildung oder nachhaltige Stadtentwicklung – vom Bienenprojekt bis zum Grünen Klassenzimmer.

Grafik: Kathleen Rother Redaktion 1 Stunde vor 0

Zuschüsse für Natur- und Umweltschutzprojekte. Bürger, Vereine und Initiativen können bis Ende April Fördermittel aus Spielbankmitteln beantragen.

Die Landeshauptstadt ruft Bürger, Vereine und Initiativen dazu auf, neue Umweltschutzprojekte einzureichen. Wer sich für Natur, Artenvielfalt oder Umweltbildung engagiert, kann noch bis Ende April Zuschüsse aus den sogenannten Troncmitteln der Spielbank beantragen. Die Förderung soll ehrenamtliche Projekte stärken und neue Ideen für den lokalen Naturschutz anstoßen.

Förderung für Engagement in der Stadt

Das Umweltamt Wiesbaden nimmt die Anträge entgegen und prüft die eingereichten Vorhaben. Bewerben können sich Einzelpersonen ebenso wie Gruppen, Vereine oder Initiativen. Voraussetzung ist, dass sie ein Projekt im Bereich Natur- und Umweltschutz oder Umweltbildung ehrenamtlich umsetzen.

Interessierte können ihren Antrag formlos beim Umweltamt einreichen. Ansprechpartner ist das Umweltamt Wiesbaden am Gustav-Stresemann-Ring 15. Auskünfte gibt es telefonisch unter (0611) 314311 oder per E-Mail an landschaftsschutz@wiesbaden.de.

Mit der Förderung unterstützt die Stadt Projekte, die Natur erlebbar machen oder Lebensräume für Tiere und Pflanzen verbessern. Auch Bildungsangebote, die Wissen über Umwelt und Nachhaltigkeit vermitteln, können Zuschüsse erhalten.

Beispiele aus dem vergangenen Jahr

Wie vielfältig die Projekte sein können, zeigt ein Blick auf die Förderungen im vergangenen Jahr. Insgesamt unterstützte die Stadt 17 Projekte mit rund 32.000 Euro.

Ein Kleingartenverein setzte ein Bienenprojekt um und schuf neue Lebensräume für Insekten. Ein Altenzentrum startete ein Biodiversitätsprojekt und brachte Bewohner sowie Mitarbeitende mit Naturthemen zusammen. Auch Schulen profitieren: Fördervereine erhielten Mittel für „Grüne Klassenzimmer“, Streuobstwiesen oder den Bau von Trockenmauern.

Diese Projekte zeigen, dass Umweltschutz nicht nur auf großen Konferenzen stattfindet. Manchmal beginnt er im Schulgarten, zwischen Apfelbäumen oder mitten im Kleingartenverein.

Kleine Ideen, große Wirkung

Die Stadt Wiesbaden setzt mit der Förderung bewusst auf lokale Initiativen. Viele Projekte entstehen aus ehrenamtlichem Engagement und entwickeln mit vergleichsweise kleinen Beträgen eine große Wirkung.

Wer also eine Idee hat, die Natur schützt, Artenvielfalt stärkt oder Umweltwissen vermittelt, kann jetzt aktiv werden. Die Bewerbung läuft noch bis Ende April – und vielleicht wächst schon bald das nächste Umweltprojekt mitten in Wiesbaden

Foto – Insektenhotel © 2017 Volker Watschounek 

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