Das Kulturamt vergibt auch 2026 wieder Tronc-Mittel und fördert einmalige Kulturprojekte.
Noch bis Montag, 20. April, können Anträge auf Fördergelder aus Tronc-Mitteln für den Bereich Kultur eingereicht werden. Gefördert werden einmalige Maßnahmen wie die Anschaffung von Technik- oder Betriebsausstattung, Publikationen und Sonderprojekte. Die Anschaffungen oder Projekte dürfen zum Zeitpunkt der Antragstellung noch nicht beauftragt oder begonnen sein und keine Folgekosten nach sich ziehen.
Über die Anträge entscheidet abschließend der Ausschuss für Schule und Kultur und Städtepartnerschaften auf Basis einer Sitzungsvorlage des Kulturdezernats/ Kulturamts.
(25.02) Die Landeshauptstadt aktiviert erneut ihre Tronc-Mittel und lenkt anteilige Einnahmen der Spielbank in die Kultur. Auch 2026 legt das Kulturamt den städtischen Gremien Vorschläge zur Verwendung dieser besonderen Fördergelder vor. Wer eine Idee hat, wer Technik anschaffen will, wer ein Sonderprojekt plant, der kann ab sofort handeln und einen Antrag stellen.
Die Tronc-Mittel speisen sich aus Geldern, die in der Spielbank anfallen. Sie fließen nicht in neue Roulette-Tische, sondern in kulturelle Vorhaben. Das Kulturamt sammelt die Anträge, prüft sie und formuliert eine Sitzungsvorlage. Am Ende entscheidet der Ausschuss für Schule und Kultur und Städtepartnerschaften.
Einmalig, konkret, ohne Folgekosten
Gefördert werden klar umrissene Maßnahmen. Die Stadt unterstützt etwa die Anschaffung von Technik oder Betriebsausstattung, finanziert Publikationen oder ermöglicht Sonderprojekte. Dauerhafte Verpflichtungen schließt sie aus. Wer Mittel beantragt, darf sein Projekt noch nicht beauftragt oder begonnen haben. Und es dürfen keine Folgekosten entstehen. Die Regel klingt streng, schafft aber Transparenz.
In diesem Jahr gibt es nur eine Tranche. Die Kommunalwahl verändert die Sitzungsabläufe der Stadtverordnetenversammlung. Deshalb bündelt das Kulturdezernat die Entscheidungen. Voraussichtlich nach den Sommerferien fällt der Beschluss. Wer plant, kalkuliert also mit einem klaren Zeitfenster – und mit Geduld.
Antragstellung: Digital und verbindlich
Die Antragstellung läuft online über das Portal https://kulturfoerderantraege-wiesbaden.fund.garden. Antragsteller registrieren sich, wählen Projektförderung und laden einen Kosten- und Finanzierungsplan hoch. Angebote gehören dazu. Die Stadt erwartet saubere Kalkulationen und belastbare Zahlen. Antragsschluss ist Mittwoch, 15. April.
Die Tronc-Mittel zeigen, wie sich Spielbank und Kultur verbinden. Was am grünen Tisch beginnt, landet auf der Bühne, im Druck oder im Probenraum. Wiesbaden nutzt diese Mittel, um Impulse zu setzen. Die Kultur gewinnt Spielraum – und die Stadt gewinnt Profil.
Foto – Roulette ©2023 Pixabay
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