Zur Halbzeit der Legislaturperiode sieht die Landesregierung Hessen ihre christlich-soziale Koalition auf Kurs.
Zur Halbzeit der Legislaturperiode hat die hessische Landesregierung ihre bisherige Arbeit positiv bewertet. Nach einer zweitägigen Klausurtagung in Darmstadt betonten Ministerpräsident Boris Rhein und Wirtschaftsminister Kaweh Mansoori, dass die christlich-soziale Koalition zentrale Vorhaben vorangebracht habe.
Rhein: „Hessen führt“
Aus Sicht von Wiesbaden, dem politischen Zentrum des Landes, markiert die Halbzeit der aktuelle Legislaturperiode einen wichtigen Moment. Ministerpräsident Boris Rhein sprach von einer „Renaissance der Realpolitik“ und verwies auf Themen, die Bürger unmittelbar betreffen. Dazu gehörten sichere Innenstädte, bezahlbares Wohnen, verlässliche Bildung und ein leistungsfähiger Staat. „Zur Halbzeit können wir sagen: Hessen führt“, erklärte Rhein.
Fokus auf Investitionen und Bauprojekte
Wirtschaftsminister Kaweh Mansoori hob insbesondere wirtschafts- und strukturpolitische Projekte hervor. Mit dem Hessenfonds würden Investitionen und Arbeitsplätze gesichert. Gleichzeitig solle das Baupaket Vorhaben beschleunigen und neue Impulse für den Wohnungsbau setzen. Auch schnellere Planungs- und Genehmigungsverfahren sowie das Hessische Vergabe- und Tariftreuegesetz seien Bausteine, um Projekte vor Ort zügiger umzusetzen und faire Arbeitsbedingungen zu stärken.
Die Landesregierung sieht sich damit zur Halbzeit ihrer Amtszeit auf einem stabilen Kurs – die politische Bewährungsprobe folgt jedoch in der zweiten Hälfte der Wahlperiode.
Symbolfoto – ©2026 KI-generiert
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