Menü

kalender

Juni 2026
M D M D F S S
1234567
891011121314
15161718192021
22232425262728
2930  

Partner

Partner

/* */
Miete bleiben hoch: Die Landeshauptstadt liegt deutlich über dem bundesweiten Durchschnitt.

Mieten überdurchschnittlich – Wohnen bleibt in Wiesbaden teuer

Während in mehr als der Hälfte der deutschen Großstädte Wohnungen für weniger als zehn Euro pro Quadratmeter angeboten werden, bleibt Wohnen in Wiesbaden teuer. Mit durchschnittlich 12,30 Euro Kaltmiete pro Quadratmeter liegt die Landeshauptstadt deutlich über dem Bundesdurchschnitt.

Volker Watschounek 7 Minuten vor 0

Miete bleiben hoch: Die Landeshauptstadt liegt deutlich über dem bundesweiten Durchschnitt.

Wer in Wiesbaden eine Wohnung sucht, braucht weiterhin einen langen Atem – und ein vergleichsweise hohes Budget. Während in mehr als jeder zweiten deutschen Großstadt Bestandswohnungen für weniger als zehn Euro pro Quadratmeter angeboten werden, liegt die Landeshauptstadt deutlich darüber. Mit durchschnittlich 12,30 Euro Kaltmiete pro Quadratmeter zählt Wiesbaden weiterhin zu den teureren Wohnstandorten Deutschlands.

Nach einer aktuellen Auswertung des Immobilienportals ImmoScout24 belegt Wiesbaden unter den 71 kreisfreien Großstädten Platz 57. Für eine typische 70-Quadratmeter-Wohnung werden rechnerisch rund 861 Euro Kaltmiete fällig. Damit liegt die Stadt nicht nur deutlich über dem bundesweiten Durchschnitt von 9,00 Euro pro Quadratmeter, sondern auch weit entfernt von den günstigsten Wohnungsmärkten des Landes.

Große Unterschiede zwischen den Städten

Die Analyse zeigt, wie stark die Mietpreise in Deutschland auseinandergehen. In 37 der 71 untersuchten Großstädte liegen die Angebotsmieten für Bestandswohnungen unter zehn Euro pro Quadratmeter. In 15 Städten bleiben sie sogar unter 8,50 Euro.

Besonders günstig wohnt es demnach in der ostdeutschen Großstadt Chemnitz. Dort zahlen Mieter im Durchschnitt lediglich 6,27 Euro pro Quadratmeter. Auch Städte wie Salzgitter, Gelsenkirchen, Hagen oder Magdeburg liegen deutlich unter dem Bundesdurchschnitt.

Rhein-Main-Region bleibt angespannt

Für Wiesbaden kommt die Entwicklung wenig überraschend. Die Stadt profitiert von ihrer Lage im Rhein-Main-Gebiet, der Nähe zu Frankfurt und einer hohen Lebensqualität. Gleichzeitig sorgt die starke Nachfrage seit Jahren für Druck auf dem Wohnungsmarkt. Neue Wohnungen entstehen zwar, doch vielerorts nicht schnell genug, um den Bedarf vollständig zu decken.

Während zahlreiche Großstädte außerhalb der Ballungsräume weiterhin vergleichsweise günstigen Wohnraum bieten, bleibt das Wohnen in Wiesbaden ein kostspieliges Thema. Wer hier eine passende Mietwohnung sucht, muss oft deutlich tiefer in die Tasche greifen als in vielen anderen Regionen Deutschlands.

„Während die Mietmärkte in den Metropolen angespannt bleiben, gibt es in Deutschland weiterhin zahlreiche kreisfreie Großstädte mit vergleichsweise moderaten Angebotsmieten“, erklärt ImmoScout24-Geschäftsführerin Dr. Gesa Crockford. Für Wiesbaden gilt diese Einschätzung allerdings nur eingeschränkt. Die Landeshauptstadt bewegt sich weiterhin auf einem Mietniveau, das deutlich über dem bundesweiten Durchschnitt liegt.

Symbolfoto ©2026 KI-generiert

Weitere Nachrichten aus dem Stadtteil Mitte lesen Sie hier

Mehr Informationen hier.

Diskutieren Sie mit

Diskutieren Sie mit

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert