Sommer, Sonne, Strand – das wird mit Corona nichts. In der Sonne bräunen und das kühle Nass genießen, geht trotzdem – in den Wiesbadener Freibädern. Wir machen den Freibad-Test.

Ob auf dem Neroberg oder am Rhein: Freibäder gibt es in und um Wiesbaden einige. Wie soll man sich bei dieser großen Auswahl entscheiden – vor allem richtig? Dafür haben Sie uns! Wir sind für Sie auf der Suche nach dem besten Freibad. Dabei spielen Preis und Ambiente ebenso eine Rolle wie die Auswahl an Rutschen, Türmen und sonstiger Ausstattung. Also: Auf die Plätze, fertig, los – unser Freibad-Test!

Kleinfeldchen

Der Eintritt kostet 2,00 Euro für Kinder, 3,00 Euro für Schüler und 5,00 Euro für Erwachsene. Das Angebot im Freibad lässt keine Wünsche offen: Es gibt ein 50-Meter Becken mit sieben Schwimmbahnen. Nichtschwimmer können sich im Strömungskanal treiben oder bei den Whirl- und Massageliegen verwöhnen lassen. Die Kinder kommen nicht zu kurz. Neben Großwasser- und Speed-Rutsche gibt es ein Kinderplanschbecken. Auch Adrenalin-Junkies werden bestens versorgt: Das Sprungbecken hält eine Zehnmeter-Turm bereit. Und wer nicht schwimmen will, kann trotzdem seinen Spaß haben. Neben Liegewiese und Sonnenterasse gibt es Spielfelder für Badminton, Basket-, Street– und Volleyball. Darüber hinaus gibt es mehrere Tischtennisplatten, Spiel- und Fitnessgeräte, ein Sandspielplatz und einen kleinen Kiosk. Egal ob sonnen, sportlich aktiv werden oder herumtoben, hier ist für jeden was dabei.

Wer Ruhe genießen mag, sollte morgens kommen. Das geht am Besten mit den Bussen der Linie 24, 23 oder 17, Haltestelle Kleinfeldchen. Das Auto nehmen ist keine gute Idee, Parkplätze findet man eher schwer. Ach ja, in Corona-Zeiten geht ohne Online-Ticket nicht. Sie können dies gleich hier buchen.

Freibad Kleinfeldchena

Bahnen ziehen im Halen- und Freibad Kleinfeldchen. Die Bahnen sind breit abgesperrt, in die eine Richtung geht es hin, auf der anderen Seite geht es zurück.

Kallebad

Hier zahlen Kinder ebenfalls 2,00 Euro, Schüler 3,00 Euro und Erwachsene 5,00 Euro Eintritt. Mit Kind erhalten Erwachsene die Familienkarte und bezahlen nur 2,50 Euro. Angebot eignet sich für Groß und Klein. Neben einem 50 Meter-Becken mit acht Schwimmbahnen gibt es ein Nichtschwimmerbecken mit einer breiten Wasserrutsche. In der Sprungbucht mit Ein- und Dreimeterbrett kann der ein oder andere sein Können beim Saltos schlagen beweisen. Vor allem Familien haben es hier gut. Im großen Familien- und Kleinkinder-Wasserspielbereich können sich die Kleinen im Planschbecken, beim Bachlauf, dem Wasserrad u.v.m. austoben. Dabei werden sie von großen Sonnenschirmen vor der Sonne geschützt. Weiterhin gibt es einen Matschspielplatz und viele weitere Spielgeräte. Ausruhen geht auf der Liegewiese, auspowern auf den Spielflächen für Badminton, Basketball, Beach-Volleyball, Fun Ball und den Tischtennisplatten. Wenn der Magen knurrt, kann das Schwimmbad-Restaurant aushelfen. Ein Highlight: Es gibt einen Bereich zum Sonnenbaden für FKK-Badegäste. An heißen Tagen ist es hier voll, auch sonst ist das Freibad gut besucht. Anreisen ist am Praktischsten mit dem Auto, sonst per Bus mit den Linien 15 oder 39, Haltestelle Wörther-See-Straße.

Auch hier gilt: ohne Online-Ticket geht aktuell nichts. Sie können dies gleich hier buchen.

Freibad Kallebad

Neben dem 50 Meter langen Schwimmerbecken und einer Sprungbucht stehen im Kallebad ein großes Nichtschwimmerbecken sowie ein Kleinkinder-Wasserspielbereich zur Verfügung.

Opelbad

Mit 4,00 Euro für Kinder, 7,00 Euro für Schüler und 10,00 Euro für Erwachsene ist dieses Freibad am Teuersten. Das Angebot ist schlicht und auf das Wesentlichste beschränkt. Schwimmer- und Nichtschwimmerbecken sind im 60-Meter-Becken miteinander kombiniert. Sonst gibt es noch ein Planschbecken für Kinder mit Rutsche, die normalerweise ins große Becken läuft. Neben einer großen Liegewiese gibt es einen kleinen Spielplatz sowie Spielflächen für Freilandschach, Volleyball und Tischtennis. Zu erwähnen ist auch die beliebte Sauna, die gratis mit genutzt werden kann. Die magere Ausstattung kann jedoch mit dem einzigartigen Panorama-Ausblick über Wiesbaden entschädigt werden. Das Opelbad Restaurant bietet dazu kulinarische Köstlichkeiten an. Das wollen sich viele Wiesbadener nicht entgehen lassen – scheint die Sonne, ist es voll. Wer den Ausblick in aller Ruhe genießen will, sollte am Morgen kommen. Das Freibad liegt auf dem Neroberg und ist am Besten mit dem Auto zu erreichen. Wahlweise ist auch die Nerobergbahn ein einzigartiges Transportmittel auf den Berg. Wer sich ein wenig anstrengen will, kann den Neroberg auch zu Fuß erklimmen.

Auch hier gilt: ohne Online-Ticket geht aktuell nichts. Sie können dies gleich hier buchen.

Opelbad, Abkühlung am Beckenrand

Opelbad, Abkühlung am Beckenrand

Maaraue

Auch hier gilt der Standardeintritt von jeweils 2 Euro, 3 Euro und 5 Euro für Kinder, Schüler und Erwachsene. Ausgestattet ist das Freibad mit einem Schwimmer- und Nichtschwimmerbecken mit zwei Rutschen. Eine Sprungbucht mit einem Ein- und Dreimeterbrett und eine Wasserkletterwand laden zum Herumtollen ein. Für Kinder gibt es gleich zwei Planschbecken mit Rutsche und Wasserpilz, dazu einen Spielbereich. Die große Liegefläche lädt zum Sonnen und Bräunen ein. Auf dem Basketball– und Badmintonfeld, den zwei Beach-Volleyball-Feldern, der Boccia-Bahn oder den Tischtennisplatten können Sportler ihr Können beweisen. Im Schwimmbadrestaurant kann der Hunger gestillt werden. Was besonders ist: Dieses Freibad ist behindertengerecht gebaut. Neben barrierefreiem und behindertengerechten Umkleidekabinen und Toiletten gibt es sechs Behindertenparkplätze. So viel auch zur Anfahrt: Die tritt man am Besten mit dem Auto an. Aber Vorsicht: Parkplätze sind hier schnell weg. Wer auf Nummer sicher gehen will, kommt mit Bus oder Bahn und läuft ein Stück.

Auch hier gilt: ohne Online-Ticket geht aktuell nichts. Sie können dies gleich hier buchen.

Freibad Kind Schüler Erwachsene Sauna FKK
Kleinfeldchen 2,00 € 3,00 € 5,00 €
Kallebad 2,00 € 3,00 € 5,00 € x
Opelbad 4,00 € 7,00 € 10,00 € x
Maaraue 2,00 € 3,00 € 5,00 €

Freizeiteinrichtungen

Freibad

 

Sprung-brett Sprung-
turm
Rutsche

 

Whirl-pool Volleyball

 

Tisch-tennis Basket-ball Badminton

 

Wasser-spiele Wasser-kletterwand Schach
Kleinfeldchen x x x x x x x
Kallebad x x x x x x x
Opelbad x x x x
Maaraue x „x“ x x x x

Fazit

Wir sind zu einem Gewinner gekommen: Das Kleinfeldchen geht mit seiner großen Auswahl an Schwimm- und Sportmöglichkeiten für jedermann als Sieger hervor. Aber auch die anderen Wiesbadener Freibäder haben ihre Vorzüge. So bekommt das Kallebad eine Medallie für seine Familienfreundlichkeit und das FKK-Highlight. Das Opelbad bekommt ein klares Abzeichen für sein Ambiente. Und die Maaraue bekommt einen Pokal für ihre Barrierefreiheit.

Corona lernt schwimmen

Wenn wir nicht ans Meer können, gehen wir einfach ins Freibad. Aber auch hier gelten Hygienevorschriften. In und außerhalb der Becken gelten die gängigen Abstandsregeln. Da die Wasser- und Liegeflächen in den Freibädern unterschiedlich groß sind, gibt es unterschiedliche Zahlen bei den Personenbegrenzungen. Der Zutritt ist nur mit vorab erworbenen Online-Tickets möglich, die im Webshop gekauft werden können. Dadurch wird garantiert, dass die Gäste mit Online-Ticket trotz begrenzter Besucherzahl Zutritt erhalten. Umkleidekabinen und Spinde sind auf die maximale Besucherzahl angepasst und begrenzt. Sammelumkleiden bleiben geschlossen. Auch die Nutzung der Duschen ist nur in begrenzter Zahl mit Einschränkungen möglich. Sportflächen bleiben geschlossen. Wasserspieltage entfallen.

Weitere Nachrichten aus dem Ortsbezirk Mitte lesen Sie hier.

Die offizielle Internetseite zu den Freibädern in Wiesbaden finden Sie unter wiesbaden.de.

Die ofifizielle Internetseite mit den Hygienevorschriften in Freibädern finden Sie unter wiesbaden.de.

 

Sie möchten keinen Beitrag mehr verpassen und stets aktuell informiert sein? Dann bestellen Sie doch gleich unseren Newsletter oder folgen uns auf Twitter, Instagram und werden Sie Fan von Wiesbaden lebt!