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Fabian Meller (Gutenbergschule Wiesbaden) bei der Ehrung der hessischen PhysikTalente – Wissenschaft trifft Nachwuchs.

Physikass Fabian Meller gehört zur Top 10 in Hessen

Fabian Meller von der Gutenbergschule überzeugt bei der 56. Internationalen PhysikOlympiade und landet unter den Top 10 in Hessen. Hessisches Kultusministerium und HESSENMETALL würdigen sein Talent, das Kreativität, Teamgeist und wissenschaftliches Denken verbindet – ein Nachwuchswissenschaftler mit Zukunftspotenzial.

Volker Watschounek 3 Stunden vor 0

Die Gutenbergschule feiert Fabian Meller: Er erreicht die Top 10 Hessens bei der PhysikOlympiade und zeigt außergewöhnliches Talent und Forschergeist.

Für ihre herausragenden Leistungen bei der 56. Internationalen PhysikOlympiade sind zehn hessische Schüler durch das Hessische Ministerium für Kultus, Bildung und Chancen sowie den Arbeitgeberverband Hessenmetall geehrt worden. Fabian Meller von der Gutenbergschule in Wiesbaden hat mit seiner Expertise bei dem Wettbewerb überzeugt.

Internationale PhysikOlympiade

Die Internationale PhysikOlympiade (IPhO) findet seit 1967 mit dem Ziel statt, weltweit besonders begabte Schülerinnen und Schüler im Fach Physik zu fördern. Der Wettbewerb beinhaltet einen gemeinsamen, breiten Stoffkatalog. Im Zentrum steht aber nicht das Detailwissen, sondern das Training im Lösen physikalischer Aufgaben sowohl im theoretischen als auch im experimentellen Bereich. Die erste Aufgabenrunde auf Landesebene liegt auf anspruchsvollem Oberstufenniveau, die zweite auf Universitätsniveau. Die dritte und auch die vierte Runde finden über mehrere Tage auf Bundesebene statt. Die Schlussrunde findet im Juli in Bucaramanga (Kolumbien) statt. Bundesweit hatten sich für die „IPhO 2026“ 1.498 Schülerinnen und Schüler angemeldet. Hessen war mit 216 Anmeldungen das Bundesland mit der höchsten Beteiligung.

„Die Teilnahme an der PhysikOlympiade ist für Schüler eine tolle Chance: Sie entwickeln Kreativität, Teamgeist und wissenschaftliches Denken – Fähigkeiten, die ihnen neue Perspektiven eröffnen und zugleich entscheidend für Forschung, technologische Innovationen und die Bewältigung globaler Herausforderungen sind. Ich gratuliere unseren Schülerinnen und Schülern herzlich zu ihrem Erfolg und danke allen, die mit ihrem Einsatz diese Leistungen möglich gemacht haben. Das Engagement und die Neugier sind ein Gewinn für jeden Einzelnen und zugleich das Fundament für die Innovationskraft Hessens“, lobte Armin Schwarz, der Hessische Minister für Kultus, Bildung und Chancen.

Metall-, Elektro- und IT-Industrie ein starkes Umfeld

„Die PhysikOlympiade zeigt eindrucksvoll, welches Potenzial in unserem Nachwuchs steckt. Gerade in Wiesbaden finden junge Physiktalente in der Metall-, Elektro- und IT-Industrie ein starkes Umfeld, in dem sie ihr Wissen praktisch anwenden, Innovationen vorantreiben und Lösungen für Digitalisierung und künstliche Intelligenz entwickeln können“, so Thomas Frey, Geschäftsführer von Hessenmetall Rhein-Main-Taunus. Der Arbeitgeberverband fördert die Internationale PhysikOlympiade.

Ehrung in Bensheim bei Dentsply Sirona

Seit dem Jahr 2001 werden diejenigen Teilnehmer, die in der zweiten Wettbewerbsrunde erfolgreich waren, durch die Landesregierung, Hessenmetall und ein gastgebendes Unternehmen geehrt. In diesem Jahr fand die Ehrung in Bensheim bei Dentsply Sirona, einem weltweit führenden Hersteller von Dentalprodukten für Zahnärzte und Zahntechniker, statt.

Foto – 58. Internationale Physik Olympiade, Ehrung der 10 besten Physiktalente aus Hessen, auf dem Betriebsgelände der Dentsply Sirona in Bensheim Foto: Alexander Heimann / Hessenmetall

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