Er ist zurück: Gabriel Sala, Meister des Tanzes, ein Tänzer, der seine Zuschauer verzaubert. Am 28. September lädt er zur Fortsetzung von „Salon Tango“ ins Foyer des Hessischen Staatstheaters ein.

Die Geschichte des Tango Argentino beginnt Ende des 19. Jahrhunderts am Río de la Plata – im Großraum von Buenos Aires. Tanzlegende Gabriel Sala ist dort und mit dem Tanz groß geworden. 53 Jahre auf der Bühne hat er seine Bewegungen geschliffen und perfektioniert: und zusammen mit seiner jungen (Tanz-) Partnerin Carla Pulvermacher und der Reihe Salon Tango die vergangenen Jahre Wiesbadens Tanzszene bereichert.

Staatstheater Wiesbaden, kurzgefasst

Was: Salon Tango
Wann: Freitag, 28. September 2018, 21:45 bis 1:00 Uhr
Wo: Hessisches Staatstheater Wiesbaden, Christian-Zais-Straße 3, 65189 Wiesbaden
Eintritt: 14,00 Euro

Bei Salón Tango lassen Liebhaber des argentinischen Tanzes in der glamourösen Atmosphäre des historischen Foyers vom Hessischen Staatstheater ihre Glieder kitzeln und die Gehörgänge verzaubern. Wenn Glieder und Musik beim Anblick der tanzenden Paare verschmelzen, hält es einem selbst kaum auf dem Stuhl. Im südamerikanisch angehauchtem Foyer führt Gabriel Sala Tänzerinnen und Tänzer durch die Nacht.

Tanzend durch die Nacht

Ab 21.45 Uhr begleitet das Quartett Pasión Tango – Gesang Vanina Tagini – Klavier Pablo Woiz – Violine Amadeo Espina – Kontrabass Anna Huhn –Bandoneon-Arrangements Gabriel Merlino – die Tanzpaare sowie die Zuhörer im Theaterfoyer des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden in die Nacht.

Tango Argentino

Nach dem legendären ersten Boom des Tangos in Deutschland zu Beginn des 20. Jahrhunderts erlebt der Tango Argentino seit den 80er-Jahren einen neuen, weltweiten Zulauf. Anlas dafür gibt wahrscheinlich die politische Situation in den Ursprungsländern, als mit dem Militärputsch in Uruguay (1973) und Argentinien (1976) bis zu ein Drittel der Bevölkerung ihr Land verlassen musste. Im Exil wird von den ihrer Heimat beraubten Argentiniern und Uruguayern auch ihre Kultur des Tangos wiederbelebt. Auch in Wiesbaden war und ist das so.

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