Als sie Bochum verließ, waren die über Designer-Sessel und  Flokati hängenden Luftballons in aller Munde. Ob sie auch im Kunsthaus präsent sind … schauen Sie selbst.

Die Kuratorin der Ausstellung, Birgitta Weiss, wird den Besuchern die Werke der ausstellenden Künstler erläutern. Die Ausstellung ist noch bis zum 17. Juni zu sehen und kann dienstags, mittwochs, freitags, samstags und sonntags von 11 bis 17 Uhr sowie donnerstags von 11 bis 19 Uhr besichtigt werden. Der Eintritt ist frei.

Kunsthaus, kurz gefasst

Ausstellungsführung – „Die Besucher“
Führung: 6. Mai 2018, 11:30 Uhr
Wann: 14. April 2018 bis 17. Juni 2018, Vernissage 13. April 19:00 Uhr
Wo: Kunsthaus Wiesbaden, Aula, Schulberg 10, 65183 Wiesbaden (Karte / Navigation)
Öffnungszeiten: dienstags, mittwochs, freitags, samstags und sonntags von 11:00 bis 17:00 Uhr sowie donnerstags von 11:00 bis 19:00 Uhr
Einritt: frei

Die Künstler

Gisbert Danberg ist Maler und Bildhauer. Seine Skulpturen muten wie Bronze an, sind aber aus Zeichenkarton, der in der Art eines Schnittmusters bedruckt wurde. In Handarbeit wer-den daraus dreidimensionale schwebende Figurenensembles in irritierender Perfektion.

Durch Experimentieren mit der Kamera schaffen Engels & Kraemer exquisite sensible Zyklen. Die poetische Videoinstallation „Regata Nera“ des Fotografenduos basiert auf einer Erzählung, nach der sich venezianische Gondolieri in einer Vollmondnacht zu einer (illegalen) nächtlichen Regatta treffen. Die Arbeiten von Engels & Kraemer sind nicht nur der Gattung Fotografie zuzuordnen. Hier wird mit Fotografie konzeptionell gearbeitet und oftmals gehen Fotografie und Film eine Symbiose ein.

Minimalistisch ist die Bildsprache von Christian Gode. Als >in-situ-Arbeiten< reflektieren sie den Raum des Betrachters, den konkreten Ort. Für das Kunsthaus Wiesbaden wird eine Installation vor Ort erarbeitet und anschließend wieder vernichtet. Was bleibt ist die Publikation und das Erlebnis des Betrachters.

Immer auf der Suche nach dem perfekten Material verwendet die Bildhauerin Angela Schilling industriell vorgefertigte Materialien, setzt zusammen, schweißt oder näht. Ihr Interesse gilt einer Erweiterung der Gattungen Plastik und Skulptur.

Die Zeichnungen von Barbara Grosse überschreiten das traditionelle Format. Umgesetzt in riesige Radierungen, werden sie als raumgreifende Installationen inszeniert.

Uwe Siemens kombiniert Ölfarbe mit mittelalterlicher Eitempera und „erfindet“ so eigene Farben und Farbklänge. Die Schichten aus Tempera und Öl bauen faszinierende Räume, erinnern an Landschaften und ziehen den Betrachter tief hinein in das Spiel von Vorder- und Hintergrund, von Raum und Licht.

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