Nach den Erfurterinnen Lisa Stock und Selma Hetmann und Sina Fuchs aus Münster kommt Kimberly Drewniok als vierter Neuzugang zum VC Wiesbaden.

Wieder ein Neuzugang beim VC Wiesbaden und wieder ist es eine junge deutsche Spielerin mit Bundesliga-Erfahrung: Diagonalangreiferin Kimberly Drewniok wechselt von Ligakonkurrent SC Potsdam zum VCW. Die 19-Jährige unterschreibt bei den Hessinnen einen Zweijahresvertrag. Drewniok ist 1,88 Meter groß und gehört aktuell dem erweiterten Nationalmannschaftskader von Bundestrainer Felix Koslowski an.

 „Ich habe mir viele Gedanken gemacht und bin zu dem Schluss gekommen, dass ich nun den nächsten Schritt für mich machen möchte.“Kimberly Drewniok

Beim Nachwuchskader vom VCO Berlin sammelte die talentierte Linkshänderin von 2014 an zwei Jahre lang erste Erfahrungen in Deutschlands Volleyball-Oberhaus. Vergangenen Sommer wechselte sie dann zum SC Potsdam. In diesen Wochen schließt Drewniok ihre Schulausbildung mit dem Abitur ab und freut sich nun auf einen neuen Lebensabschnitt in Wiesbaden:  Als die Anfrage des VCW eintraf, sei sie sehr erfreut gewesen, sagt Drewniok. Der Club sei ihr noch aus ihrer VCO-Zeit bestens in Erinnerung: „Wie die Fans mit uns Nachwuchsspielerinnen umgegangen sind, hat mir schon imponiert.“

Alte Bekannte

Drewniok freut sich auf ihre neue Mannschaft . Einige Spielerinnen kennt sie noch von früher. So spielte die 19-Jährige bereits mit Zuspielerin Irina Kemmsies in der nordrhein-westfälischen Landesauswahl. Und noch ein Argument sprach für einen Umzug in die hessische Landeshauptstadt. „Von Wiesbaden aus ist der Weg nach Hause nicht weit“, sagt die in Sundern (Sauerland) aufgewachsene Kimberly Drewniok.

 „Wenn Kimberly fit ist, kann sie bei uns eine große Rolle spielen. Zudem haben wir mit ihr als Linkshänderin mehr Optionen.“ – Dirk Groß, VCW Chef-Coach

VCW-Chef-Coach Dirk Groß zeigte sich mehr als nur erfreut, dass es mit einem Wechsel der Linkshänderin geklappt hat. Wenn sie fit sei, könne sie eine große Rolle spielen, so Groß. Dem VCW-Trainer-Team sei die Spielerin bereits während ihrer Zeit bei VCO Berlin positiv aufgefallen. In Potsdam kam Drewniok jedoch nicht an der gesetzten Marta Drpa vorbei. „Sie hatte dort wenig Spielanteile und konnte ihr großes Potenzial nicht wirklich zeigen“, ist Groß zuversichtlich, dass sich dies nun ändern wird.

 „Wir wollen alle unsere Spielerinnen weiterentwickeln. Und das geht am besten, wenn man längerfristig mit ihnen zusammenarbeitet.“  – Dirk Groß, VCW Chef-Coach

Froh ist der Diplom-Trainer, dass auch sein neues Teammitglied gleich für zwei Jahre unterschrieben hat. Dass Talente wie Kimberly Drewniok sowie die kürzlich verpflichteten Lisa Stock und Selma Hetmann den VCW für ihren nächsten Karriereschritt wählen, sei darüber hinaus eine Anerkennung für die solide Arbeit, die man in Wiesbaden mache.

Kimberly Drewniok, Deal perfekt

Nicole Fetting hat den Deal mit der angehenden Nationalspielerin unter Dach und Fach gebracht. Die VCW-Geschäftsführerin freut sich bereits jetzt auf die kommende Spielzeit. „Unsere Philosophie lautet, aus jungen und talentierten Spielerinnen, die schon über Bundesligaerfahrung verfügen, eine angriffslustige Mannschaft zu formen. Dies ist ein Prozess, der nicht über Nacht abgeschlossen sein wird. Ich bin jedoch davon überzeugt, dass wir an unserem neuen Team viel Freude haben werden.“

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