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Anna Wruck freut sich wie alle anderen über den Sieg im Tiebrak

Der VC Wiesbaden gewinnt gegen VfB Suhl im Tiebreak

Wiesbadens Bundesliga-Volleyballerinnen haben am Samstagabend in der Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit ihr vorletztes Hauptrundenspielgegen den VgB Suhl Lotto Thüringen mit 3:1 (22:25, 25:15, 13:25, 25:22, 11:15) im Tiebreak gewonnen.

Volker Watschounek 2 Jahren vor 0

Punkt, Satz und Sieg. Aufgestaute Emotionen entluden sich auf dem Spielfeld, an vor der Trainerbank – überall. Der VC Wiesbaden gewinnt im Tiebreak mit 15:11.

Samstagabend, die Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit war auf allen Rängen besetzt. Gut 700 Besucher verfolgten das packende Volleyball-Bundesliga-Spiel zwischen dem Tabellenfünften aus Thüringen und dem Tabellensiebten aus Wiesbaden. Der Blick auf die Tabelle vor dem Spiel verrät: Der VfB Suhl wird als Tabellenfünfter in die Playoffs starten. Der VC Wiesbaden als sechster, siebter oder achter. Um nicht gleich im ersten Spiel gegen die Übermannschaft aus Stuttgart aufschlagen zu müssen, musste ein Sieg her. Auch wenn der VCW mit dem Tiebreak ärgerlicherweise einen Punkt abgegeben hat, passte es so am Ende. Setzte der Matchball bei vielen Erleichterung frei. Als MVP wurden VCW-Mittelblockerin Lilly Topic und VfB-Außenangreiferin Annick Meijers ausgezeichnet.

„Unser Spiel war von vielen Aufs und Abs geprägt. Wir hatten sehr gute Phasen, allerdings haben sich auch einige unnötige Eigenfehler in unseren Spielaufbau geschlichen.“ – Christian Sossenheimer, VCW-Co-Trainer

Im ersten Satz standen sich Beie Teams anfangs auf Augenhöhe gegenüber. Keiner konnte sich absetzen. Mit 6:5 ging Suhl dan erstmals in Führung und baute diese im weiteren Verlauf auf bis zu fünf Punkte aus. Beim Stand von 14:19 wechselte Wiesbadens Trainer Benedikt Frank Liza Kastrup für Lena Große Scharmann ein – und damit ein Impuls, der sich auszahlen sollte. Unter dem Jubel der Zuschauer gelang dem VCW der Ausgleich zum 20:20, dann das 22:20. Nach einem fast verloren geglaubten ersten Satz drehten Wiesbadens Volleyballerinnen der Spieß.

Im zweiten Satz schienen die Spielerinnen des VfB Suhl wie ausgewechselt. Die Ansprache und taktische Einstellung  von Trainer László Hollósy zeigte Wirkung und setzte die Wiesbadenerinnen von Beginn an unter Druck. Der Spielverlauf aus Wiesbadener Sicht: 0:1, 3:7, 8:16, 12:21 und am Ende 15:25. Souverän glich Suhl nach Sätzen aus.

„Am Ende hat sich aber  die mutigere Mannschaft durchgesetzt. Wir hatten eine starke Block-Feldabwehr um die überragende Libera Justine Wong-Orantes und mit Jaimeson Lee eine Waffe im Block.“ – Christian Sossenheimer, VCW-Co-Trainer

Im dritten Satz schlug wieder die Stunde der Gastgeberinnen. Eine Doublette zum Satz eins. Keine Mannschaft vermochte sich abzusetzen. Mit dem 8:8 nahm der VCW das Zepter in die Hand. Laura Künzler markierte wenig später mit einem satten Schlag das 13:8, das ihr Team dann über 17:10 auf 21:12 ausbaute. Den letzten Punkt zum 25:13-Satzgewinn machte Pia Leweling. Auch die spät für Lilly Topic eingewechselte Julia Osterloh hatte noch Anteil am Erfolg.

Nichts für schwache Nerven

Im vierten Satz besaß der VCW zur Satzmitte eine komfortable Sechs-Punkte-Führung (13:7). Viele fühlten sich Schin sicher im Hafen, doch dann bekamen Wiesbadens Volleyballerinnen Probleme mit der Block-Feldabwehr der Suhlerinnen. Der VfB kämpfte sich auf 17:17 heran und übernahm beim 19:18 die Führung, die er nach einem Schlussspurt mit 25:22 für sich entscheid. Ausgleich. Die Entscheidung musste im Tiebreak fallen.

„Wir sind sehr zufrieden, denn in dieser Saison haben wir jeden Gegner bis auf Stuttgart und Aachen mindestens einmal besiegt.“ – Christian Sossenheimer, VCW-Co-Trainer

Der Verlauf im Tiebrak machte ersten zwei drei Punkte keine Freude. Suhl schien ins Spiel gekommen zu sein. Wiesbaden kämpfte. Mal zu Mal entluden sich abseits und auf dem Feld die Emotionen. Beim Stand von 8:5 für Wiesbaden gab es dann wieder eine Führung mit mehr als zwei Punkten. Beim 11:10 wurde es nochmal eng. Wiesbaden profitierte in dieser Phase des Tiebreab von einigen Eigenfehlern des Gäste – ging zum Schluss konzentriert zu Werke und machte den Sack schließlich mit 15:11 zu. Endstand nach fünf Sätzen: 3:2 für den VCW.

1. Volleyball Bundesliga, Frauen, 2021.2022, 21. Spieltag, Ergebnisse

Fr, 18.03.22 Münster – Vilsbiburg 1:3 / 84:101 (27:25 24:26 17:25 16:25)
Sa, 19.03.22 Neuwied – Erfurt 0:3 / 60:75 (21:25 22:25 17:25)
Sa, 19.03.22 Wiesbaden – Suhl 3:2 / 102:96 (25:22 15:25 25:13 22:25 15:11)
Sa, 19.03.22 Aachen – Potsdam 0:3 / 59:75 (23:25 21:25 15:25)
Sa, 19.03.22 Straubing – Schwerin 0:3 / 51:75 (20:25 20:25 11:25)

1. Volleyball Bundesliga, Frauen, 2021.2022, 21. Spieltag, Tabelle

# Mannschaft Sp. Siege Sätze Pkt.
1 Stuttgart 19 19 57:12 54
2 Potsdam 21 16 52:25 46
3 Schwerin 21 16 51:26 45
4 Dresden 18 14 47:23 41
5 Suhl 22 12 45:35 40
6 Aachen 20 10 41:37 33
7 Wiesbaden 21 11 42:40 30
8 Vilsbiburg 19 7 32:42 24
9 Münster 21 7 32:46 23
10 Erfurt 20 6 29:45 19
11 Straubing 21 3 12:58 7
12 Neuwied 19 0 6:57 1

Bildergalerie VC Wiesbaden – VfB Suhl Lotto Thüringen

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Wiesbadens MVP-Spielerinnen finden Sie hier.

Den vollständigen Spielplan der 1. und 2. Bundesliga lesen Sie hier.

Weitere Nachrichten aus dem Ortsbezirk Mitte lesen Sie hier.

Die offizielle Internetseite des VC Wiesbaden finden Sie unter www.vc-wiesbaden.de.

 

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Geschrieben von

Volker Watschounek lebt und arbeitet als freier Fotograf und Journalist in Wiesbaden. SEO und SEO-gerechtes Schreiben gehören zu seinem Portfolio. Mit Search Engine Marketing kennt er sich aus. Und mit Tinte ist er vertraut, wie mit Bits und Bytes. Als Redakteur und Fotograf bedient er Online-Medien, Zeitungen, Magazine und Fachmagazine. Auch immer mehr Firmen wissen sein Know-how zu schätzen.