Giuseppe Verdi, Søren Nils Eichberg und Wolfgang Amadeus Mozart sind drei von vielen Namen, die das kommende Opernjahr mit prägen werden. Und natürlich wird auch Richard Wagner nicht fehlen.

In der Spielzeit 2017.2018 dürfen sich Wiesbadener und Freunde des Staatstheater auf acht Neuinszenieruzngen in der Opernsparte freuen. Im Schauspiel gibt es zwei Uraufführungen, darunter eine deutschsprachige und eine Wiesbadener Erstaufführung sowie zehn Premieren und zwölf Wiederaufnahmen. Das Hessische Staatsballett zeigt vier Uraufführungen und im Just sind sechs Premieren und sechs Wiederaufnahmen f zu bestaunen sein.

“Mit dem Spielplan für die neue Saison fällt ein ganz besonderer Blick auf unseren neuen Generalmusikdirektor: Ich freue mich, dass Patrick Lange im Sommer seinen Dienst als Chefdirigent am Staatstheater Wiesbaden und damit in Hessen antreten wird. Er gehört zu den gefragtesten Dirigenten der jungen Generation, weshalb wir auch ein wenig stolz sein können, ihn vom Sommer an zum Leitungsteam unseres Staatstheaters zu zählen. “ – Staatssekretär Ingmar Jung.

Darüber hinaus ist das Junge Staatsmusical mit zwei Premieren und drei Wiederaufnahmen vertreten. Das Hessische Staatsorchester ist in acht Sinfoniekonzerten, im Neujahrskonzert und in zahlreichen Kinder- und Familienkonzerten mit dem neuen Generalmusikdirektor Patrick Lange zu erleben. Die Kammerkonzertreihe setzt sich mit sieben Konzerten fort.

„Der Spielplan für die kommende Saison macht Lust auf viele Theaterbesuche – abwechslungsreich, bunt und mit aktuellen Akzenten. Zwei der Uraufführungen – die Oper „Schönerland“ und das Schauspielprojekt „Wir werden unter Regen warten“ – nehmen die Themen Flucht und Heimat auf, wobei das aus filigran entwickelten Einzelschicksalen bestehende Schauspielprojekt die Themen unserer Zeit besonders detailliert aufgreift.“ –  Oberbürgermeister Sven Gerich

Die verschiedenen Sparten im Einzelnen

Oper

Die Uraufführung „Schönerland“ ist ein Auftragswerk des Staatstheaters Wiesbaden. Die Oper des deutsch-dänischen Komponisten Søren Nils Eichberg und der Librettistin Therese Schmidt, in der Inszenierung von Johanna Wehner, handelt von der Suche nach Verstehen und Verständnis des Fremden. „Manon“ von Jules Massenet wird von Bernd Mottl neu erarbeitet, Jochen Rieder übernimmt die Musikalische Leitung. Cristina Pasaroiu singt die Titelpartie und Operalia-Gewinner Ioan Hotea ist als Chevalier des Grieux zu erleben.

Die neue Spielzeit widmet sich, neben der Wiederaufnahme der „Götterdämmerung“, weiterhin Wagners Werk. „Tannhäuser“ ist in der Neuinszenierung von Uwe Eric Laufenberg und unter der Musikalischen Leitung des neuen Generalmusikdirektors Patrick Lange zu erleben. Der Bühnenraum wird von Rolf Glittenberg gestaltet und einer der gefragtesten Heldentenöre, Lance Ryan, übernimmt die Titelpartie.

Mit Händels „Jephtha“ kommt ein barockes Oratorium in der Inszenierung und Ausstattung von Achim Freyer auf den Spielplan. Konrad Junghänel, einer der führenden Dirigenten auf dem Gebiet der Alten Musik, übernimmt die Musikalische Leitung. In den zentralen Rollen sind Mirko Roschkowski als Jephtha und Anna Alàs Jové als Storgè zu erleben.

Richard Strauss` letzte große Publikumsoper „Arabella“ wird in der Neuinszenierung von Uwe Eric Laufenberg und unter der Musikalischen Leitung von Patrick Lange, auf die Bühne gebracht. Das Bühnenbild entwirft Gisbert Jäkel. „Ein Maskenball“ von Giuseppe Verdi erzählt eine tragische Liebesgeschichte, die ein breites Spektrum musikalisch-dramatischer Facetten entwickelt. Die junge Regisseurin Beka Savić übernimmt die Regie, Patrick Lange die Musikalische Leitung und Luis Carvalho gestaltet den Bühnenraum.

Die Oper feiert während der Internationalen Maifestspiele 2018 Premiere. Mit „Don Giovanni“ setzt Konrad Junghänel seinen Wiesbadener Mozart-Zyklus fort. Christopher Bolduc singt die Titelpartie, Netta Or ist als Donna Anna zu erleben. Heather Engebretson singt Donna Elvira, Shavleg Armasi ist Leporello. Die Inszenierung übernimmt Nicolas Brieger, Raimund Bauer entwirft das Bühnenbild.

Das Rock-Musical »Jesus Christ Superstar« beleuchtet den Gründungsmythos einer Religion und setzt sich mit dem modernen Starkult auseinander. Eine Geschichte von menschlichen Träumen und Abgründen und dem schmalen Grat zwischen Glauben und Fanatismus. Iris Limbarth übernimmt die Inszenierung und Choreografie.

Die Opernsparte des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden bereichert den Spielplan außerdem mit einer Reihe eigener Wiederaufnahmen, in deren Partien teils neue Sängerinnen und Sänger zu entdecken sind.

>> Patrick Lange präsentiert sein Programm –  das Hessische Staatsorchester in der Spielzeit 2017.2018 <<

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