Der Volkstrauertag erinnert eindringlich daran, Frieden und Freiheit nicht zu vergessen und Verantwortung zu übernehmen.
„Auch 80 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges erinnert der Volkstrauertag daran, ein Leben in Frieden und Freiheit nicht als selbstverständlich hinzunehmen“, sagte der Regierungschef und fügte hinzu: „Wir sehen täglich, wie zerbrechlich die Lage sein kann – in der Ukraine, im Nahen Osten. Frieden, Freiheit und Demokratie sind deshalb nie abstrakt, sondern tägliche Verpflichtung“. Sie zu verteidigen heiße, im eigenen Umfeld und in der Gesellschaft Verantwortung zu übernehmen, Haltung zu zeigen und entschieden einzuschreiten, wenn demokratische Werte angegriffen werden, so Rhein.
„Trauern allein reicht nicht“
Der Ministerpräsident sagte weiter, die Generation der Zeitzeugen könne bald nicht mehr selbst von den Schrecken des Zweiten Weltkriegs berichten. Damit gehe die Aufgabe des Erinnerns auf die Generationen nach ihnen über: „Trauern allein reicht nicht. Mahnen allein reicht nicht. Einsatz ist gefragt, von uns allen, Tag für Tag. Wer die Erinnerungen der Zeitzeuginnen und Zeitzeugen bewahrt und weitergibt, hält die Geschichte lebendig und schafft Verständnis für Frieden und Zusammenhalt in der Gegenwart. Ich danke allen, die diese Erinnerungen bewahren und weitergeben.“
Foto – Ministerpräsident Boris Rhein ©2025 Staatskanzlei
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