Der Muff der letzten Jahre wurde ausgekehrt. Ein neuer Anstrich, Fahrradständer und Taxistreifen sorgen für frischen Wind. Der Bahnhof Biebrich ist mehr als nur ein Ersatz.

Die Modernisierungs- und Ausbaumaßnahmen am Biebricher Bahnhof, die mit der Sperrung des Hauptbahnhofes initiiert worden waren, sind fertig. Als letzter Baustein wurde Anfang der Woche der neue Nordwest-Zugang Richtung Erich-Ollenhauer-Straße freigegeben. Für die Freigabe des Weges hatte zuvor noch die Installation eines Umlaufgitters gefehlt, das zur Bahnsteigsicherung notwendig war. Außerdem wurden Ende letzter Woche acht weitere Fahrradabstellplätze am bereits zuvor bestehenden Nordost-Zugang installiert.

„Der Biebricher Bahnhof schlummerte jahrzehntelang im Dornröschenschlaf. Die Notsituation rund  um die Salzbachtalbrücke hat die Aufwertung massiv beschleunigt, auch weil die Stadtverordnetenversammlung sehr kurzfristig die nötigen Finanzmittel bereitgestellt hat.“ – Andreas Kowol, Verkehrsdezernent

Mit den neuen Angeboten Park+Ride, Bike+Ride, Schienenersatzverkehrs-Haltestelle, Taxi-Stellplätze und Bikesharing sowie der Ertüchtigung und dem Neubau von Bahnsteigzugängen erleichtern wird der Alltag für tausende von Pendlern, die ohne den Hauptbahnhof auskommen müssen, deutlich erleichtert. Auch nach der Wiederinbetriebnahme des Hauptbahnhofs solle damit nicht Schluss sein, betont der Verkehrsdezernent: Durch die Aufwertung profitiert der Bahnhof Biebrich mittel- und langfristig.

„Die kurzfristigen Maßnahmen kommen nicht nur den Biebrichern zugute; durch den neuen Zugang und die neue Infrastruktur im Nordwesten rückt der Bahnhof auch ein Stück näher an Gräselberg, Sauerland und Dotzheim heran.“ – Andreas Kowol, Verkehrsdezernent

Die baulichen Maßnahmen wurden durch das Tiefbau- und Vermessungsamt und ESWE Verkehr realisiert und durch die Deutsche Bahn, das Straßenverkehrsamt, das Grünflächenamt, die ELW und den privaten Grundstückseigentümer des Bahnhofsvorplatzes unterstützt. Die Finanzierung erfolgte aus dem Notprogramm Salzbachtalbrücke, das die Stadtverordnetenversammlung im Juli bereitgestellt hatte.

Symbolfoto oben ©2021 Volker Watschounek

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Die offizielle Internetseite von  ESWE Verkehr finden Sie unter www.rmv.de.

 

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