SVWW-Innenverteidiger Sören Reddemann

Am 16. Mai 1996 in Zwickau geboren beginnt er mit zehn Jahren zuerst in der Jugend vom FC Sachsen Leipzig und 1. FC Lokomotive Leipzig Fußball zu spielen. Im Sommer 2010 wechselte er in die Jugendabteilung von RB Leipzig. Dort wurde er zur Saison 2015/16 in den Kader der zweiten Mannschaft aufgenommen. Nachdem die Mannschaft RB Leipzig zum Ende der Saison 2016/17 aufgelöst wurde, wechselte er im Sommer 2017 zum SV Wehen Wiesbaden. Dort kam er am 22. Juli 2017 zu seinem ersten Einsatz im Profibereich in der 3. Liga.

(Fortsetzung) Weihnachten im Walde

“… Ich stand still und hielt sie fest.“

Die Woche war vorüber, und es war Sonntagabend. Der Zwerg trat noch einmal aus der Hütte hinaus in den kalten Wald. Er blickte zum Himmel. Kein einziger Stern war zu sehen – nur eine dicke Wolkenschicht. Plötzlich öffneten sich die Wolken an einer Stelle, und unser Zwerg sah das runde Gesicht von Frau Holle. Sie nickte ihm freundlich zu, sodass ihre weiße Haube im Winde flatterte. Dann ergriff sie ein Wolkenbett und fing an es zu schütteln. Erst ein wenig, dann immer mehr und kräftiger. Und siehe, da flogen die schimmernden Schneeflocken durch die Luft, fielen hinunter auf die Erde und bildeten eine weiche, weiße Decke.

Wirbelnde Schneeflocken

Und wenn Frau Holle ein Bett genügend geschüttelt hatte, so nahm sie ein anderes, ein anderes, ein anderes … Immer neue Kissen schoben ihr die Winde zu, und die Schneeflocken tanzten bald in dichtem Wirbel durch die Luft und den Wald. Unser Zwerg schüttelte sein verschneites Gewand ab, und ging zufrieden ins Haus. Er sah, wie das Land von einer weichen, weißen Decke überzogen wurde. Nun konnte der harte Frost, den Pflanzen nichts mehr anhaben. Im Haus war Frau Knorra eifrig dabei, große Körbe mit Futter bereit zu stellen, denn morgen, am Sonntag, sollten ja die Frühstücksgäste kommen, die Knurz eingeladen hatte.

Weißes Nadelkleid

Dann kam der Sonntag. Es war vier Wochen vor Weihnachten. Zwerg Knurz und Frau Knorra hatten sich in der Frühe angezogen, waren vor das Haus getreten und warteten auf ihre Gäste. Wie wunderbar sah heute der Wald aus. Weiß, überall wohin das Auge auch blickte. Glitzernd lag der frisch gefallene Schnee auf der Erde. Auf den Zweigen der Bäume und auf dem Dach der Hütte. Am allerschönsten aber sah die kleine Tanne aus. Das weiße Mäntelchen passte so gut zu ihrem grünen Nadelkleid. Die Tanne aber wusste selbst noch nicht, wie schön sie über Nacht geworden war, denn sie schlief noch fest. Herr Knurz und Frau Knorra hatten noch nicht lange gestanden, da kamen auch schon die Vögel, einer nach dem anderen, und jedesmal machte der Zwerg: „Pst!“ und deutete auf die schlafende Tanne. Da setzten sich die Vögel artig auf die Zweige der Bäume drumherum und auf das Dach der Hütte und warteten. Die Elster aber war auf Frau Knorras Schulter geflogen.

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