Ein Tag Pause, bevor es mit frischen Eindrücken, neuen Impulsen und gewohnter Offenheit weitergeht.
Am kommenden Mittwoch, 26. November, verstummt in der Artothek Wiesbaden für einen Tag das übliche Treiben. Statt Besuchern füllt eine interne Veranstaltung die Räume. Mitarbeitende sortieren, prüfen, besprechen Pläne, die sonst im Alltag untergehen. Wer ein Bild zurückgeben oder ein neues Werk mitnehmen wollte, muss warten – ein seltener Moment in einer Institution, die sonst fast ununterbrochen verleiht, berät, vermittelt.
Was hinter verschlossenen Türen passiert
Solche Pausen wirken unscheinbar, doch sie strukturieren den Kunstkreislauf. Teams sichten Bestände, aktualisieren Kataloge, prüfen Rahmen, ordnen Lager und diskutieren kommende Schwerpunkte. All das stärkt eine Sammlung, die nicht nur ruhen, sondern zirkulieren soll. Die Artothek bleibt lebendig, weil sie regelmäßig innehält.
Humorvoll betrachtet könnte man sagen: Auch Kunstwerke genießen gelegentlich einen freien Tag – zumindest indirekt.
Ab Donnerstag wieder offen
Schon am Donnerstag, 27. November, läuft der Betrieb wieder wie gewohnt von 13 bis 19 Uhr. Dann wandern Gemälde, Grafiken und Fotografien erneut in Wiesbadener Wohnzimmer, Büros und Flure. Die kurze Pause schafft Ordnung – und damit Raum für neue Entdeckungen.
Foto ©2025 Volker Watschounek
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Die Internetseite der Arthothek finden Sie unter www.wiesbaden.de.



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