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24. Damensitzung bei den lustichen Schotten 1982 e.V.

Die Damensitzung der lustichen Schotten 1982 e.V. am Freitagabend war der Auftakt zu einem vom Karnevakl geprägtem Wochenende. Das Besondere bei den Schotten: “Männer gibt es eigentlich nur auf der Bühne.“

Redaktion 7 Jahren vor 1

Seit 24 Jahren ist es Usus: „Die Damen sitzen im Publikum, die Herren stehen auf der Bühne.“ Eine Regieanweisung hierfür bracht es nicht – oder?

Die 24. Damensitzung bei den lustichen Schotten bot am vergangenen Freitag ein abwechslungsreiches Programm und sie hat den „weibliche Geschmack“ gut getroffen. Das Männerverbot galt nur für das Publikum, als Darsteller auf der Bühne sind männliche Fastnachter durchaus zugelassen. Ausnahmsweise wurde dann aber doch der eine oder andere als Frau verkleidete Mann im im Publikum geduldet.

Männer, Männer, Männer

Das siebenköpfige Damenkomitee mit Sitzungspräsidentin Renate Schaub in der Mitte, begrüßte die Damen im Publikum im eigens dafür selbst hergestellten schwarzen, blinkenden Outfit. Für die gute Stimmung sorgten die Männer auf der Bühne und wurden dabei von Peter Lorenz musikalisch unterstützt. Nicht fehlen durfte der „Reschissöör“ Remo, der über die Bühne fegte.

Das Männerballett der Biebricher Waden zeigte bei ihrem Tanz in ihren Boxer- und Urlaubsoutfits genau diese Waden. Als nächstes stand Frau Labermeier als Funkenmariechen vor dem überwiegend weiblichen Publikum.

Superhelden im Zwiegespräch

Es dauert gar nicht lange, dann folgen die Matrosen des Männerballetts Armsheimer Goldstickcher. Dem folgte ein Zwiegespräch zweier Superhelden über das, was Superman und Supergirl neben ihrem Superheldenjob Erstaunliches erleben. Dann suchte das Männerballett Dreamboys als Indiana Jones nach dem goldenen Schatz.

„… der Heidi von hinten …“

Als Peter Lorenz die Bühne betritt, wurde es sofort laut im Saal – und es dauerte nicht lange, das sangen alle Damen gleich mit. Es ging weiter mit Schunkeln und gleich über zur beliebten Polonaise: „Und Erich fasst der Heidi von hinten an die …“. Die Polonaise endete für alle auf der Bühne, wo mit Peter Geburtstag gefeiert wurde. 

Die Gockel

Das Männerballett No Ma‘m Club und die Dancing Maniacs begeisterten anschließend die weiblichen Zuschauer. In ihren Weltraumanzügen heizten die Dodos aus Dotzheim die Stimmung auf, dann folgte das Männerballett Die Gockel, die die Damen als Hutmacher ins Wunderland entführten.

Travestie als krönender Abschluss  

Zwischendurch war die ungewöhnlich vielfältige Gina schon auf der Bühne zu sehen. Mal als erstklassige Diva, als Oma Waldtraut im Bademantel, oder als Susi mit ihrem Schlepptopp. Zum Finale der Damensitzung ließ sie vor der gesamten Damenschar alle Masken fallen und zeigt sein Ori-Gina-l.

Bilder von der Damensitzung

Flickr Album Gallery Pro Powered By: Weblizar

Regieanweisung braucht es nicht? Den Lesern dürfte nicht entgangen ein, Frau Labermann … Psst. (CS)

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