Nach Frankfurt stellt auch Wiesbaden Betonsperren in die Innenstadt. Mit den wuchtigen Blöcken aus Beton tritt die Stadt der abstrakten Gefährdung entgegen.

Die Landeshauptstadt hat am Donnerstag 17 farblich angepasste Betonblöcke in der Innenstadt aufstellen lassen. Die sogenannten mobilen Zufahrtsblockaden sollen die Menschen in Wiesbadens beliebten Fußgängerzonen, auf dem Schlossplatz und dem Marktplatz vor Terroranschlägen durch Lastwagen oder andere große Fahrzeuge schützen.

„Das Ordnungsamt hat heute die nächsten Bausteine für mehr Sicherheit in der Innenstadt gesetzt – und das nicht nur sprichwörtlich.“ – Dr. Oliver Franz, Bürgermeister

Mit dabei war auch Wiesbadens Polizeipräsident Stefan Müller, der vergangenen Monat gemeinsam mit dem Bürgermeister das Konzept Gemeinsam Sicheres Wiesbaden vorgestellt hatte. Wie der Bürgermeister und Polizeipräsidenten bei der Platzierung der tonnenschweren Brocken betonte, sollen die Betonblöcke bis zur Realisierung der fest verbauten Zufahrtssperren an vier Einfahrten der Fußgängerzone aufgestellt bleiben. Mit versetzt platzierten Betonblöcken soll an den Gefahrenstellen verhindert werden, dass Fahrzeuge hohe Geschwindigkeiten aufnehmen und in Menschenansammlungen rasen können.

„Anlieger, Feuerwehr und Rettungskräfte können die Fußgängerzone auch weiterhin befahren. Dies wurde mit Testfahrten im Vorfeld überprüft.“ – Dr. Oliver Franz, Bürgermeister

Um illegales Befahren der Fußgängerzone zukünftig ganz zu verhindern und die Besucher gegen Amokfahrten zu schützen, hatten die Gefahrenabwehr- und Polizeibehörden unter der Federführung des Ordnungsamtes bereits im vergangenen Jahr ein Sperrkonzept erstellt. Dieses Konzept sieht verschiedene Arten und Dimensionen von versenkbaren und/oder stationären Zufahrtsperren vor. Derzeit befindet sich das Projekt in der Bearbeitung beim Verkehrsdezernat.

35 Bentonblöcke in Wiesbaden

Dem Ordnungsamt stehen aktuell weitere 35 Betonblöcke zur Verfügung. Darüber hinaus stellet Franz in Aussicht, dass die Anschaffung weiterer Blöcke geplant sei – um auch in Zukunft die Veranstaltungen im ganzen Stadtgebiet angemessen schützen können.

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