Wiesbadens Stromversorger auf dem Prüfstand. Das 3.139 kilometerlange Netz ist sicher Test: so die Bundesnetzagentur.

Unsere Welt wird immer vernetzter. Im digitalen Zeitalter laufen Prozesse schneller, effizienter und genauer ab. Das bedeutet mehr Möglichkeiten für den Einen, öffnet aber auch Einfallstore für Andere. Nicht nur im World Wide Web ist das so, sondern auch bei den Netzen der Energieversorger. Wie sicher sind eigentlich die informationstechnischen Systeme? Wie sicher sind die Netze der Stadtwerke Wiesbaden? Das Netz ist sicher!

Wiesbadens Informationssicherheitsmanagementsystem (ISMS) wurde gemäß IT-Sicherheitskatalog der Bundesnetzagentur offiziell zertifiziert.

sw netz ist eine hundertprozentige Tochter der ESWE Versorgungs AG. Das Unternehmen sorgt als Stromnetzbetreiber für die zuverlässige Stromversorgung der Konzessionsgebiete Wiesbaden und Taunusstein. Die Gesamtlänge der Stromkabel beträgt 3.139 Kilometer. Rein rechnerisch entspricht das der Strecke von Wiesbaden bis nach Las Palmas auf Gran Canaria!

„Der Betrieb eines sicheren Energieversorgungsnetzes umfasst auch den Schutz gegen Telekommunikations- und elektronische Datenverarbeitungssysteme.“ – Peter Lautz, Geschäftsführer sw netz

Die Bundesnetzagentur habe hierzu mit dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik einen anspruchsvollen Anforderungskatalog erstellt, so Lautz weiter. Und mit dem Zertifikat bestätigt die Netzagentur, dass sw netz alle Forderungen aus dem „Gesetz zur Erhöhung der Sicherheit informationstechnischer Systeme“ erfüllt.

„Die bloße Umsetzung von Einzelmaßnahmen wie Antivirensoftware oder Firewalls reicht dabei nicht aus.“ – Peter Lautz, Geschäftsführer sw netz

Das heißt, dass die Verfügbarkeit der zu schützenden Systeme und Daten sowie die Integrität und Vertraulichkeit von verarbeiteten Informationen und Systemen zu jeder Zeit sichergestellt und gewährleistet sind.

„Mit dem ISMS legen wir ganz klar fest, mit welchen Instrumenten und Methoden wir die Informationssicherheit in unserem Hause lenken.“ – Peter Lautz, Geschäftsführer sw netz

Bereits im November 2015 hatten Spezialisten aus unterschiedlichen Bereichen des Unternehmens mit Unterstützung durch die Firmen Siemens und TÜV Trust IT damit begonnen, ein entsprechendes Managementsystem aufzubauen. Insgesamt wurden mehr als 2.000 Arbeitsstunden investiert. Damit auch auf Dauer ein sicherer Netzbetrieb gewährleistet sei, entwickele sw netz das System kontinuierlich weiter, so Lautz. „In jedem Jahr führen wir ein Zwischenaudit durch, und alle drei Jahre wird die Zertifizierung komplett erneuert.“

KRITIS-Meldestelle

sw netz ist zudem als KRITIS-Meldestelle beim Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik registriert und erhält somit zeitnah alle aktuellen Warnungen vor Cyberangriffen.

„Unsere Kunden wissen, dass wir guten Service, faire Preise und zuverlässige Lieferungen garantieren“, berichtet Ralf Schodlok, Vorstandsvorsitzender der ESWE Versorgungs AG. „Sicherheit spielt für uns dabei eine große Rolle. Das ISMS der Stadtwerke Wiesbaden Netz GmbH zeigt eindrucksvoll, wie konsequent wir unser Unternehmen weiterentwickeln!“ ∆

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