Im Durchschnitt ist der diesjährige Weihnachtsbaum 18,9 Meter lang. Versenkt im Boden, dürfte er etwas weniger in die Luft ragen. Und wenn es um Glanz und Eindruck geht, liegen Dortmund und Köln vorne.

Wiesbaden, Köln und auf Platz drei München, Dresden und Bonn. Das sind die wahren Sieger des Weihnachtsbaum-Ranking 2023, wenn man Dortmund außen vor lässt. Und warum machen wir das? Weihnachtsbäume stapeln, kann jeder, einen beachtlichen Weihnachtsbaum finden, dazu gehört schon mehr. Stefan Fuidl, Wiesbadens Weihnachtsbaum-Beauftragter weiß das ganz genau (Wiesbaden Lebt! berichtete). Und so stellen wir richtig: Dortmund hat mit 45 Metern vielleicht den größten Weihnachtsbaum, der in seiner Pracht die Stadt überragt, nicht aber den Längsten: so berichtet zumindest die Internetplattformen Onlinecasinosdeutschland. Jedes Jahr vergleicht sich die offiziellen Angaben aller Weihnachtsbäume und erstellt dann ihr Ranking.

Größter “echter” Baum steht in Wiesbaden

Dortmund erhält, technisch gesehen, den Preis für den größten Weihnachtsbaum in Deutschland 2022: Ganze 45 Meter groß ist das Exemplar auf dem Dortmunder Weihnachtsmarkt, jedoch wurde der Baum bis zum 28. Oktober aus etwa 1000 einzelnen Fichten zusammengebaut. Platz zwei des Rankings geht an Wiesbaden: Der größte “echte” Baum am Stück steht in der hessischen Landeshauptstadt und ragt dort 28 Meter in die Höhe. Mit einer 26 Meter hohen Rotfichte, die neben dem Dom steht, kann sich Köln den dritten Platz sichern. Den vierten Platz teilen sich München, Dresden und Bonn, welche einen jeweils 25 Meter hohen Baum für die Weihnachtszeit aufgestellt haben. Dabei steht die Dresdner Küstentanne bereits seit dem 29. Oktober auf dem Altmarkt, der die Kulisse für den berühmten Striezelmarkt bildet.

Duisburg hat den kleinsten – aber etwa 200 davon

Duisburg hat eine nur etwa 2,2 Meter hohe Nordmanntanne vorzuweisen und bildet damit das Schlusslicht. Jedoch stellte die Stadt dafür etwa zweihundert davon in der gesamten Innenstadt auf. Mit einigem Abstand folgt die Wuppertaler Tanne, die überschaubare elf Meter misst. Platz drei geht nach Bielefeld und nach Bremen für eine jeweils zwölf Meter große Tanne. Essen und Düsseldorf teilen sich ihren Rang mit jeweils 13 Meter hohen Bäumen. Auch in Nürnberg, Hamburg, Karlsruhe und vor dem Brandenburger Tor in Berlin ist der Baum mit jeweils 15 Meter vergleichsweise klein. Über einen ebenso großen Baum darf sich Bundeskanzler Olaf Scholz freuen. Die Fichte aus Brandenburg steht seit dem 19. November vor dem Kanzleramt.

Keinen öffentlichen Baum gibt es in diesem Jahr in Bochum, Mannheim und in Mönchengladbach. Zumindest von der Stadt wird kein Exemplar in der Innenstadt aufgestellt.

Bäume in Dortmund und Köln strahlen am hellsten

Trotz Energiekrise werden die Bäume auch in diesem Jahr wieder erhellt. Ganze 50.000 einzelne Lichter lassen die Weihnachtsbäume in Dortmund und Köln strahlen. Damit sind die Bäume in diesen beiden Städten am hellsten erleuchtet. Platz zwei des Licht-Rankings geht an Wiesbaden. Hier wurden knapp 30.000 Lichter am Baum verkabelt. Ähnlich hell strahlt der Weihnachtsbaum der schwäbischen Landeshauptstadt Stuttgart mit etwa 22.500 Lichtern. Gespart wird in Berlin: Die rund 4.900 LED-Lichter am Baum vor dem Kanzleramt laufen lediglich von 16 bis 20 Uhr.

Weihnachtsbaum-Ranking

Dortmund 45 Meter
Wiesbaden 28 Meter
Köln 26 Meter
München 25 Meter
Dresden 25 Meter
Bonn 25 Meter
Frankfurt am Main 24,5 Meter
Stuttgart 22 Meter
Leipzig 22 Meter
Hannover 18 Meter
Münster 18 Meter
Augsburg 18 Meter
Berlin (Weihnachtsbaum am Brandenburger Tor) 15 Meter
Nürnberg 15 Meter
Berlin (Kanzleramt) 15 Meter
Hamburg 15 Meter
Karlsruhe 15 Meter
Essen 13 Meter
Düsseldorf 13 Meter
Bremen 12 Meter
Bielefeld 12 Meter
Wuppertal 11 Meter
Duisburg 2,2 Meter

Foto oben ©2021 Volker Watschounek

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Die offizielle Internetseite zum Sternschnuppenmarkt finden Sie unter unter www.wiesbaden.de.

 

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