Viele kleine Whisky-Brennereien erschufen im 19. Jahrhundert in Handarbeit einen Malt Whisky. Handarbeit gehört auch zum Rheingauer Malt Whisky.

Während seines Studiums an der berühmten University of St. Andrews ist Marsilius Graf von Ingelheim ein echter Schottland-Fan geworden. Neben der traditionsreichen Universität, an der u.a. auch Prinz William und Herzogin Kate studiert haben, steht in St. Andrews der Golfsport im Mittelpunkt mit dem ältesten Golfplatz der Welt und, wie könnte es anders sein, das schottische Nationalgetränk: der Single Malt Whisky. Zehn Jahre hat es nun gedauert, dass der gebürtige Rheingauer sich einen großen Wunsch erfüllt hat: einen eigenen Whisky zu produzieren.

„Die Idee ist über die letzten Jahre immer konkreter geworden und durch nun sehr gute Kontakte in die Whisky Community, konnte ich die Umsetzung genau so planen, wie ich mir das vorgenommen habe.“Marsilius Graf von Ingelheim

Bei dem ersten Rheingauer Whisky steht die Verbundenheit zum Rheingau, und die Prägung von Marsilius Graf von Ingelheims  Studienzeit in Schottland im Vordergrund: Mit dem Whisky möchte der Graf die Stärken beider Regionen miteinander verbinden und ein einzigartiges Produkt kreieren. Hierfür hat sich der Graf einen exklusiven Whisky aus der bekannten schottischen Destillerie Caol Ila gesichert. Einen Whisky, der bereits sechs Jahre gereift ist und in einem Cognac Fass gefinished wurde.

„Den Whisky haben wir in Johannisberg in ein Rheingauer Spätburgunder Fass aus dem VDP Weingut Ress umgefüllt und dort bis zum Ende reifen lassen.“ – Marsilius Graf von Ingelheim

Für Whisky-Liebhaber etwas ganz Besonderes: Ein sogenannter Triple Wood, also ein Whisky, der in 3 unterschiedlichen Fässern gelagert wurde. Außerdem ist es der erste Whisky, der im Rheingau und in einem Rheingauer Fass vollendet wurde.

„Der letzte Veredelungsschritt hat dazu geführt, dass die unterschiedlichen Noten des Whiskys wunderbar eingebunden wurden, er seinen schottischen Charakter behalten hat und nun eine zusätzliche Rheingauer Seele bekommen hat.“ – Marsilius Graf von Ingelheim

Die Verwandlung des Whiskys ist enorm: Vor der finalen Abfüllung hatte der schottische Single Malt eine eher helle Farbe, annähernd wie ein Rheingauer Riesling, so zeigt er sich jetzt in einer kräftigen Bernstein-Farbe mit sattem Rotstich. Beim ersten Geruchstest steigt die leicht rauchige Note in die Nase, gefolgt von einem klaren Rotwein Eindruck. Es riecht nach reifen Trauben und Most.

„Nine Peaks ist ein echter Whisky-Name, der eine persönliche Geschichte versteckt.“ – Marsilius Graf von Ingelheim

Nach der Produktion vor Ort im Rheingau hat der erste Rheingauer Whisky nun auch einen Namen bekommen: Nine Peaks steht in großen Buchstaben auf dem edlen Etikett, gefolgt von der Bezeichnung Rheingau. Ich bin mit meinem Werdegang die Verbindung zwischen Schottland und dem Rheingau, beschreibt der Graf die Namensfindung. Nine Peaks ist eine Anspielung auf das Familienwappen. So ziert die Rangkrone der Grafen von Ingelheim neun perlenbesetzte Zacken, also nine peaks. Der Betrachter kann dies auf dem abgedruckten Wappen auch direkt nachvollziehen.

Der zweite Whisky reift

Händisch wurden nun die Flaschen abgefüllt, etikettiert und für den Verkauf vorbereitet. Ein wichtiger Schritt, um dem Whisky seine Exklusivität zu verleihen. Nach dem ersten Whisky, der eine rauchige Note hat, liegt nun der zweite schottische Single Malt im gleichen Fass. Dieser wird eher mild ausfallen und wahrscheinlich zum Jahresende verfügbar sein. Seit Mitte September sind die limitierten 250 Flaschen nun im Verkauf:

Am 2. und 3. Oktober wird es jeweils einen exklusiven Verkauf und die Möglichkeit zur Verkostung im Weintempel des Weinguts Johannishof in Johannisberg geben.

Bild oben ©2021 Graf von Ingelheim, bearbeitet Wiesbaden lebt!

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Mehr über den Rheingauer Whisky erfahren Sie im Internet unter www.rheingau-whisky.de.

 

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