„Das ist Hessen pur!“ Hessens Unternehmer machen auf die existenzielle Notlage des Gastgewerbes aufmerksam. Sie wollen Öffnungsperspektiven Nachdruck – grünes Licht.

Mit Blick auf den nächsten Bund-Länder-Gipfel bekräftigt der Hotel- und Gastronomieverband DEHOGA Hessen seine Forderung nach konkreten Öffnungsperspektiven. Von dem Treffen der Ministerpräsidenten mit der Bundeskanzlerin am 3. März erwarten wir einen klaren Fahrplan mit verbindlichen und nachvollziehbaren Kriterien, wann, was und wie unter welchen Voraussetzungen machbar sein kann“, erklärt DEHOGA Hessen-Präsident Gerald Kink. Mit der Kampagne Grünes Licht setzen die Initiative Gastronomie Frankfurt, der Leaders Club Deutschland und der DEHOGA Hessen gemeinsam mit tausenden Unternehmen ein Zeichen und lassen die Betriebe landesweit in grünem Licht erstrahlen.

„Es geht uns nicht um eine Öffnung über Nacht, es geht uns um Verlässlichkeit und Planungssicherheit.“ – Gerald Kink, Präsident DEHOG Hessen

Der DEHOGA Hessen hatte vergangene Woche seine Mitglieder dazu aufgerufen, kurze Videoclips mit ihren Smartphones über ihre konkrete Situation anzufertigen. Aus den über 100 eingesendeten Botschaften sind dutzende einbis zweiminütige Filmsequenzen entstanden, die unter dem Motto der Kampagne Wir wollen. Wir können. Wann kriegen wir grünes Licht seit dem Wochenende in den Sozialen Netzwerken kursieren. Eine Übersicht zu den Videos findet sich auf der Internetseite der DEHOGA Hessen.

„Restaurants und Hotels sind keine Pandemietreiber, sondern sichere Orte.“ – Gerald Kink, Präsident DEHOG Hessen

Aufgabe der Politik sei es, jetzt alles dafür zu tun, dass die Betriebe keinen Tag länger als gesundheitspolitisch geboten geschlossen blieben. Kink: Wir erwarten dafür deutlich mehr Tempo und Professionalität bei den Impfungen. Gleiches gilt für eine effektive Schnellteststrategie und die Digitalisierung der Gesundheitsämter. Restaurants und Hotels hätten während der Öffnungen von Frühjahr bis Herbst bewiesen, dass sie strenge Hygiene- und Schutzmaßnahmen entwickeln und erfolgreich umsetzen können. Auch laut der jüngsten Veröffentlichung des RKI weise das Gastgewerbe kein relevantes Infektionsgeschehen auf. So ist das Ansteckungsrisiko gerade bei Zusammenkünften im Freien und in Hotels niedrig.

„Wir sind die Branche der Gastfreundschaft. Die Gesundheit der Gäste, Mitarbeiter und Unternehmer hat für uns immer höchste Priorität.“ – Gerald Kink, Präsident DEHOG Hessen,

84 Prozent der Betriebe drängen laut der jüngsten Verbandsumfrage auf eine Öffnung vor Ostern. Das Gastgewerbe befinde sich seit Beginn der Pandemie insgesamt sechs Monate im Lockdown. Verzweiflung und Existenzängste würden in der Branche dramatisch zunehmen. Hotels und Restaurants bräuchten dringend Perspektiven. Dabei plädiert der DEHOGA Hessen-Präsident für ein Umdenken auf dem Weg zu Lockerungen. „ir begrüßen, dass seitens des RKI und auch zunehmend von der Politik von der strikten Ausrichtung der Corona-Maßnahmen an generellen Inzidenzwerten abgerückt wird und wie von uns gefordert weitere maßgebliche Kriterien wie Impfquote oder Auslastung des Gesundheitssystems zur Beurteilung des Infektionsgeschehen hinzugezogen werden.

Ausblick

Es ist jetzt Aufgabe der Politik, jetzt gemeinsam mit dem DEHOGA und den Brancheninitiativen mit Öffnungsperspektiven den Menschen und Unternehmen Wege aus dem Dauer-Lockdown aufzuzeigen und ein Zeichen der Hoffnung zu geben.

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Die offizielle Internetseite des DEHOGA Hessen finden Sie unter www.dehoga-hessen.de.

 

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