60 Jugendliche aus zehn Ländern präsentierten bei Metropolis 2026 ihre Ideen für das Zusammenleben in europäischen Städten.
Wie lernen junge Menschen eine Stadt kennen? Indem sie sie erleben, hinterfragen und neu interpretieren. Genau darum ging es bei der internationalen Jugendbegegnung Metropolis 2026 auf dem Jugendnaturzeltplatz Wiesbaden. Rund 60 Jugendliche aus zehn europäischen Ländern entwickelten eine Woche lang zusammen Ideen zum Thema Urban Learning und präsentierten dann ihre Ergebnisse.
In Workshops zu Theater, Fotografie, Film und Zeichnung entwickelten die Teilnehmenden eigene Perspektiven für das Zusammenleben in urbanen Räumen. Ganz individuell. Kulturell geprägt. Und so machte die Abschlusspräsentation deutlich, wie unterschiedlich Städte wahrgenommen werden – und wie viele Gemeinsamkeiten junge Menschen über Ländergrenzen hinweg verbinden.
Austausch über Grenzen hinweg
Die ehrenamtliche Stadträtin Birgit Neumann würdigte die Bedeutung der internationalen Jugendbegegnung. Besonders die Teilnahme junger Menschen aus der Ukraine und Georgien habe gezeigt, wie wichtig Begegnungen seien und Dialoge in bewegten. Damit sendete das Projekt ein sichtbares Signal für Offenheit, gegenseitiges Verständnis und europäischen Zusammenhalt.
Organisiert wurde Metropolis 2026 mit Unterstützung zahlreicher Partner durch den Verein arco e. V.. Letztendlich ermöglicht über das Erasmus+-Programms. Die Begegnung ist Teil der Internationalisierungsstrategie der Landeshauptstadt Wiesbaden, die jungen Menschen internationale Erfahrungen ermöglichen und sie auf eine zunehmend vernetzte Welt vorbereiten möchte.
Foto oben ©2026 LH Wiesbaden
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