Die Verkehrsunfallstatistik 2025 zeigt: In Wiesbaden stiegen Unfälle mit Personenschäden deutlich an.
Die aktuelle Verkehrsunfallstatistik der Polizeidirektion Wiesbaden zeichnet für 2025 ein gemischtes Bild. Zwar blieb die Zahl der Verkehrstoten mit zwei Opfern auf niedrigem Niveau, gleichzeitig stieg jedoch die Zahl der Unfälle mit Personenschäden deutlich an.
Insgesamt registrierte die Polizei im vergangenen Jahr 8.737 Verkehrsunfälle. Das waren 144 Fälle mehr als 2024. Besonders auffällig: Die Zahl der Unfälle mit Verletzten kletterte um mehr als sieben Prozent auf 1.003 Ereignisse. Dabei wurden 1.219 Menschen verletzt oder getötet. Während die Zahl der Leichtverletzten nahezu unverändert blieb, nahm die Zahl der Schwerverletzten spürbar zu.
Abstand bleibt größtes Problem
Als häufigste Unfallursache nennt die Unfallstatistik ungenügenden Sicherheitsabstand. Dahinter folgen Fehler beim Fahrstreifenwechsel sowie nicht angepasste Geschwindigkeit. Bei Unfällen mit Verletzten spielten außerdem Vorfahrtsverstöße und Fehler beim Abbiegen eine wichtige Rolle.
Sorgen bereitet weiterhin die hohe Zahl der Unfallfluchten. Fast jeder dritte Unfall endete damit, dass Beteiligte den Unfallort verließen. Die Polizei konnte allerdings etwas mehr Fälle aufklären als im Vorjahr.
Brennpunkte im Stadtgebiet
Besonders häufig krachte es am 1. Ring in Höhe der Bahnhofstraße. Auch die Kreuzungen am 2. Ring mit der Dotzheimer Straße und der Klarenthaler Straße zählen zu den Unfallhäufungsstellen. Die Polizei kündigt an, ihre Kontrollen zu Ablenkung am Steuer, Geschwindigkeit, Alkohol und Drogen sowie im Rad- und E-Scooter-Verkehr auch 2026 fortzusetzen.
Grafik ©2026 Wiesbaden lebt!
Die Meldung ist 1:1 vom Polizeipräsidium Westhessen übernommen. Original-Meldung.




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