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Königin-Victoria-Denkmal

Wanderung zum Königin-Victoria-Denkmal

Unterwegs auf königlichen Wegen. Mit rund 30 Interessierten war Partnerschaftsverein Royal Tunbridge Wells Wiesbaden Vereinigung e.V. am Wochenende zu einer Wanderung zum Königin-Victoria-Denkmal nach Hochheim am Main aufgebrochen.

Volker Watschounek 2 Jahren vor 0

Ihre Majestät Victoria Königin von Großbritannien und Irland hatte die Gnade diesem Weinberg ihren hohen Namen zu verleihen, steht als Inschrift auf dem Königin-Victoria- Denkmal. 

Rund 30 Personen waren der Einladung gefolgt und wanderten über den Sandweg vom Hochheimer Bahnhof die rund zwei Kilometer bis zum Königin-Victoria-Denkmal. Dort hatte der Partnerschaftsverein eine kleine Überraschung organisiert: Zur Stärkung gab es neben dem hessischen Leibgericht Spundekäs auch einen köstlichen Riesling aus dem Königin Victoriaberg. Der Winzer des Weinbergs, Reiner Flick, berichtete über den geschichtsträchtigen Ort sowie über aktuelle Projekte rund um das Denkmal. Auf dem Rückweg machte die Gruppe einen kleinen Abstecher in eine Hochheimer Weinstube ein und hörte dort einen Vortrag über die Rheinreise von Queen Victoria im Jahr 1845.

Hingucker hoch über dem Main

Fast sieben Meter misst das dem Tudorstil nachempfundene Denkmal und ist weithin sichtbar. Es liegt zwei Kilometer südöstlich des Stadtkerns inmitten der Rheingauer Weinlage Königin Victoriaberg und ist zu Fuß in 30 Minuten spielend zu erreichen. Mit nur fünf Hektar Rebfläche handelt es sich zwar nur um eine kleine, aber wegen ihrer herausragenden Qualität weithin namhafte Einzellage. Das Denkmal steht zehn Meter über dem Main in einer Höhe von etwa 95 Meter. Es wurde im Gedenken an den Besuch der britischen Regentin Queen Victoria errichtet, die mit ihrem Gatten Prinz Albert am 15. August 1845 im Rahmen einer ausgiebigen Rheinreise damals zu Besuch gewesen ist.

„Guter Hochheimer macht den Arzt entbehrlich“

Am Weinberg Dechantenruhe hatte sich das royale Paar über den Hochheimer Wein und dessen Anbauweise informiert. Der Hochheimer Wein war in England schon länger bekannt und wurde als Hock verkostet. Der damalige Besitzer des Weingutes benannte aufgrund des Besuchs der Monarchin den Weinberg in Königin Victoriaberg um. Neun Jahre später, am 24. Mai 1854, dem 35. Geburtstag von Victoria, wurde das Denkmal eingeweiht; zum 200. Geburtstag von Königin Victoria im Jahr 2020 half die Deutsche Stiftung Denkmalschutz das Denkmal  aufwendig zu renovieren. Es wird gerne erzählt, dass auf Königin Victoria und ihren Besuch in Hochheim auch der Spruch Good Hock keeps off the doc (Guter Hochheimer macht den Arzt entbehrlich) zurückgeführt werden kann.

Städtepartnerschaft anno 1989

Die Versöhnungsbereitschaft und gegenseitige Besuche englischer und deutscher Kriegsteilnehmer in den 1960er Jahren bilden den Ursprung der Verbindung der beiden Städte; langjährige freundschaftliche und lebendige Kontakte auf vielen Ebenen mündeten dann 1989 in die Städtepartnerschaft zwischen Wiesbaden und dem englischen Royal Tunbridge Wells. Von Beginn an waren die Beziehungen und der Austausch sehr lebendig. Das hat sich in den vergangenen Jahren noch intensiviert, – nicht zuletzt dank der in Tunbridge Wells und Wiesbaden aktiven Partnerschaftsvereine, die zahlreiche Aktivitäten durchführen und Austauschreisen organisieren.

Foto oben ©2022 von Brühl – Eigenes Werk, Gemeinfrei

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Der Deutsche Denkmalschutz beschreibt das Königin-Victoria-Denkmal unter www.denkmalschutz.de

 

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Volker Watschounek lebt und arbeitet als freier Fotograf und Journalist in Wiesbaden. SEO und SEO-gerechtes Schreiben gehören zu seinem Portfolio. Mit Search Engine Marketing kennt er sich aus. Und mit Tinte ist er vertraut, wie mit Bits und Bytes. Als Redakteur und Fotograf bedient er Online-Medien, Zeitungen, Magazine und Fachmagazine. Auch immer mehr Firmen wissen sein Know-how zu schätzen.