Für Statisten und Maske hat die Katastrophen-Schutzübung am Samstag bereits um sechs Uhr begonnen; für die im Vorfeld informierten Hauptakteure, die hauptamtlichen Einsatzkräfte, gut vier Stunden danach.

Über den Gleisen am Wiesbadener Hauptbahnhof ist Rauch aufgestiegen. In unmittelbarer Nähe steht eine S-Bahn. Auf den Gleisen liegen Menschen. Einen Moment später – unter Vorbehalt – geht in der Leitzentrale von Polizei und Feuerwehr der vorbereitete und geplante Notruf ein. Der Anrufer meldet eine Explosion und aufsteigenden Rauch – eine Terror-Warnmeldung wird herausgegeben.

Schreie und Hilferufe

Im Bereich der S-Bahn sind deutlich Schreie und Wimmern zu hören. Verletzte rufen nach Hilfe. In unmittelbarer Nähe zum Rollkontor stehen Zuschauer – mit und ohne farbige Westen. Blau kennzeichnet sie als Polizeimitarbeiter, grau als offizielle Beobachter. Das Szenarium wirkt einigermaßen echt. Bei genauem Hinsehen ist ersichtlich: Die Einheiten und Organisationen des Katastrophenschutzes, der Berufsfeuerwehr, des Rettungsdienstes, der Polizei sowie der Notfall-Kliniken üben hier die gemeinsame Einsatzfähigkeit.

Explosion am Wiesbadener Hauptbahnhof

„In der S-Bahn kam es zur Explosion.“ Den Mutmaßungen zufolge sei ein Sprengsatz in einem Rucksack explodiert. Genaueres könne man derzeit noch nicht sagen, erklärt Florian Erbacher, der Pressesprecher der Wiesbadener Berufsfeuerwehr.

Warten, warten, warten

Bis die ersten Einsatzkräfte eintreffen, vergehen rund 30 Minuten. „Normalerweise sind die Einsatzkräfte schneller vor Ort,“ erklärt Florian Erbacher, Pressesprecher der Wiesbadener Berufsfeuerwehr das lange Warten. Trotz groß angekündigter Katastrophen-Schutzübung „fahren die Einsatzkräfte ohne Sondersignal und sind damit deutlich langsamer.“ Wie die anderen Verkehrsteilnehmer müssen sie die Verkehrsregeln beachten … bei rot also halten!

Katastrophen-Schutzübung in Bildern

Katastophenschutzübung In Wiesbaden

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Bilder: Volker Watschounek

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