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Vonovia Neubaugebiet in Dotzheim

Stadt will Vonovia Wohnungen abkaufen

Deutsche Wohnen und Vonovia werden eins. Die beiden größten Wohnungskonzerne Deutschlands fusionieren und Wiesbadens Wohnungsdezernent Christoph Manjura will sich nach dem Vorbild von Berlin 20000 Wohnungen sichern.

Volker Watschounek 3 Jahren vor 0

Die beiden sind sich nicht zum ersten Mal einig. Bereits 2016 versuchte Vonovia die Deutsche Wohnen zu übernehmen. Der Unterschied zu damals: diesmal gebe es eine gemeinsame „Einstellung und Kultur.“

Am Dienstag ist der Börsenkurs von Deutsche Wohnen nach oben ausgebrochen. In den Nachrichten heißt es, dass Deutsche Wohnen und Voniva zusammenwachsen, um Synergien zu nutzen. Zusammen verwaltet der Wohnungskonzern dann rund 500000 Wohnungen. 20000 davon stehen aktuell zum Verkauf. Wie bekannt geworden ist, hat Vonovia dem Senat des Landes Berlin rund 20000 Wohnungen zum Kauf. Auch in Wiesbaden hält der Aktienkonzern rund 2500 Wohnungen, beispielsweise in den Stadtteilen Biebrich (insbesondere Galatea-Anlage), Mitte, Delkenheim, Kohlheck oder Rheingauviertel.

„Wir stehen als Stadt an der Seite der Menschen, die in Vonovia-Wohnungen leben und nach ein paar Jahren Pause nun erneut von potenziellen Veränderungen hinsichtlich der Eigentümerschaft ihres Zuhauses aus den Medien erfahren.“ – Wohnungsdezernent ChristophManjura.

Die Vonovia geht aus der Deutschen Annington hervor, nachdem das Wohnungsunternehmen die GAGFAH übernommen wurde. Mit dem Ankauf von 2800 Wohnungen in den Stadtteilen Amöneburg, Kastel und Kostheim im Jahr 2009 haben die Stadt mit der eigenen Wohnungsgesellschaft GWW gezeigt, dass sie mit Entschlossenheit an der Seite der Mieter stehe. Zudem habe die Stadt damit gezeigt, dass sie auch das wohnungswirtschaftliche Know-How und die finanzielle Leistungsfähigkeit für ein solches Vorhaben besitze, führt Wiesbadens Wohnungsdezernent und Aufsichtsratsvorsitzender der städtischen Wohnungsgesellschaften GWW und GeWeGe nach Bekanntwerden aus..

„Wir wollen mit der Vonovia über den Ankauf von Wohnungen im Stadtgebiet verhandeln und werden diesbezüglich Kontakt zur Unternehmensführung aufnehmen.“ – Wohnungsdezernent Christoph Manjura

Christoph Manjura erwarte, dass die Vonovia das gemeinsame Gesprächsangebot von Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende und mir annehmen werde. Für einen möglichen Ankauf von Wohnungen müsse sich die Stadt dann ein genaueres Bild der Wohnungsgebestände verschaffen und schließlich verhandeln. Was für die Mieterinnen und Mieter in Berlin gilt, muss auch in Wiesbaden möglich sein, so Manjura abschließend.

Bild oben: Archivbild ©2018 Volker Watschounek

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Die offizielle Internetseite von Vonovia mit Mietangeboten in Wiesbaden Sie unter www.vonovia.de.

 

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Volker Watschounek lebt und arbeitet als freier Fotograf und Journalist in Wiesbaden. SEO und SEO-gerechtes Schreiben gehören zu seinem Portfolio. Mit Search Engine Marketing kennt er sich aus. Und mit Tinte ist er vertraut, wie mit Bits und Bytes. Als Redakteur und Fotograf bedient er Online-Medien, Zeitungen, Magazine und Fachmagazine. Auch immer mehr Firmen wissen sein Know-how zu schätzen.