Das Spiel ist aus. Wohin mit dem Spielzeug? Vom Mobile, über das Puppenhaus bis zur Ritterburg und weiter zur Playstation begleitet Familien die Frage: Was machen wir mit den Spielsachen, die keiner mehr benutzt? 

Die Wiesbadener Entsorgungsbetriebe haben da eine gute Idee. Sie geben Ihren Sachen ein zweites Leben. Wiesbadener, die noch tolle Spielsachen haben, mit denen die Kinder oder die Enkel nicht mehr spielen, können diese am 24. November nachmittags auf einen der Wiesbadener Wertstoffhöfe abgeben.

Keine Kuscheltiere

In Bierstadt, Dotzheim und Nordenstadt sammeln die ELW von 13 bis 16 Uhr, auf der Kleinannahmestelle der Deponie von 13 bis 15.30 Uhr funktionsfähiges Spielzeug. Ausgenommen sind nur Kuscheltiere und Puzzle über 500 Teile. Die Aktion ist der ELW-Beitrag zur Europäischen Woche der Abfallvermeidung, die vom 18. bis 26. November zum achten Mal stattfindet.

Alternativen zum Wegwerfen

Das Motto der diesjährigen Woche lautet „Gib Dingen ein 2. Leben“. Ein wichtiges Thema, denn in Deutschland wandern zu viele Dinge in den Müll, die eigentlich dort noch gar nicht hingehören. Ob Handy oder Waschmaschine, Kleidungsstücke oder eben Spielzeug: Es lohnt sich, nach Alternativen zum Wegwerfen zu suchen. Die ELW haben deshalb im Vorfeld Kontakt mit dem Sozialverband katholischer Frauen (SKF) aufgenommen, die die auf den Wertstoffhöfen gesammelten Spielsachen an bedürftige Kinder weitergeben werden.

Europäische Woche der Abfallvermeidung

Unter dem Motto „Reparieren – Dingen ein zweites Leben geben“ findet vom 18. bis 26. November die Europäische Woche der Abfallvermeidung statt. Gemeinsam mit dem Umweltbundesamt und dem Verband kommunaler Unternehmen eröffnet Bundesumweltministerin Barbara Hendricks am 20. November die jährlich stattfindende Veranstaltung. Es ist die achte Europäische Woche der Abfallvermeidung (EWAV). Sie beschäftigt sich mit Ressourcenschonung und ruft zu einem verantwortlichen Umgang im Alltag, in der Wirtschaft und in der Politik auf. In 2017 geht es um Ressourcenschonung und verantwortungsvolles Handeln im Alltag, in der Wirtschaft, in Politik und Verwaltung.

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