Das neu gewählte Jugendparlament startet in Wiesbaden in die politische Arbeit – mit Themen von Schulen bis Sicherheit.
Nach der konstituierenden Sitzung und der Wahl seines Vorstands beginnt das neue Jugendparlament in Wiesbaden nun mit der inhaltlichen Arbeit. Am Dienstag, 16. Juni, kommen die jungen Mandatsträger erstmals zu einer öffentlichen Sitzung zusammen. Beginn ist um 17 Uhr im Rathaus am Schlossplatz.
Die Tagesordnung zeigt bereits, welche Themen das neue Gremium in den kommenden Monaten beschäftigen könnten. Dabei reicht die Spannweite von schulischen Anliegen über die Gestaltung öffentlicher Plätze bis hin zu Fragen der Sicherheit im Stadtgebiet.
Schulen, Treffpunkte und öffentliche Plätze im Blick
Bevor die Mitglieder in die politischen Debatten einsteigen, stehen zunächst Berichte aus den Ausschüssen der Stadtverordnetenversammlung sowie aus den Projektgruppen und Arbeitskreisen auf dem Programm. Anschließend sollen mehrere Anträge und Initiativen beraten werden.
Ein Schwerpunkt liegt auf der Situation an Wiesbadener Schulen. Das Jugendparlament will darüber sprechen, wie sich Instandsetzungsmaßnahmen künftig schneller umsetzen lassen. Ziel ist es, bürokratische Hürden abzubauen und notwendige Reparaturen an Schulen zügiger voranzubringen.
Auch die Aufenthaltsqualität für junge Menschen im öffentlichen Raum rückt in den Fokus. So befassen sich die Jugendlichen mit der Idee, Jugendtreffpunkte und öffentliche Plätze durch zusätzliche überdachte Sitzmöglichkeiten aufzuwerten. Damit sollen Orte entstehen, die auch bei wechselhaftem Wetter genutzt werden können und zum Verweilen einladen.
Sauberkeit und Sicherheit als politische Themen
Darüber hinaus steht die Sauberkeit auf Spielplätzen und öffentlichen Plätzen auf der Tagesordnung. Diskutiert wird eine Aufklärungs- und Informationskampagne, die für mehr Rücksicht und ein stärkeres Verantwortungsbewusstsein im öffentlichen Raum werben soll.
Ein weiteres Thema betrifft die Sicherheit in Wiesbaden. Das Jugendparlament wird sich mit dem Vorschlag beschäftigen, die Sicherheit im öffentlichen Raum durch eine gezielte Videoüberwachung an Gefahrenorten zu stärken. Die Debatte dürfte zeigen, wie die jungen Politikerinnen und Politiker den Ausgleich zwischen Sicherheitsinteressen und Datenschutz bewerten.
Neben diesen inhaltlichen Fragen beraten die Mitglieder auch über interne Angelegenheiten. Dazu gehören eine mögliche Erhöhung der Aufwandsentschädigung für den Vorstand sowie der Kauf von Merchandise-Artikeln, mit denen das Jugendparlament seine Sichtbarkeit in der Stadt erhöhen möchte.
Mit der ersten regulären Sitzung beginnt für das neu gewählte Jugendparlament damit die eigentliche politische Arbeit. Die Themenliste macht deutlich, dass sich das Gremium nicht nur mit jugendspezifischen Anliegen beschäftigen will, sondern auch Fragen aufgreift, die das Zusammenleben in Wiesbaden insgesamt betreffen.
Symbolfoto ©2026 KI-generiertt
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