Am Montag, 15. Juni, findet von 18 bis 19 Uhr im Rathaus, Großer Festsaal, Schlossplatz 6, eine öffentliche Feierstunde anlässlich des Nationalen Veteranentages statt.
Nach einem Grußwort von Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende spricht Oberstabsfeldwebel Bernd Kemper über seine Beweggründe für den freiwilligen Wehrdienst auf Zeit sowie seine Motivation als beorderter Reservist. Darüber hinaus gibt er Einblicke in seinen Einsatz in Bosnien im Rahmen der Awacs-Mission sowie in den Wandel der Bundeswehr und deren Entwicklung innerhalb der Nato. Dr. Peter M. Quadflieg, Leiter des Stadtarchivs, hält einen Vortrag mit dem Titel „Die Bundeswehr: Bündnisarmee, Parlamentsarmee, Bürgerarmee“ zur Erinnerungskultur der Bundeswehr. Dabei beleuchtet er Formen des Gedenkens und der Ehrung von Soldatinnen und Soldaten sowie historische Bezüge, unter anderem zum Bendlerblock. Künstlerinnen und Künstler der Wiesbadener Musikakademie begleiten den Abend musikalisch.
„Als Garnisonsstadt und Standort wichtiger militärischer Einrichtungen ist Wiesbaden Heimat zahlreicher Soldatinnen und Soldaten, Reservistinnen und Reservisten sowie Veteraninnen und Veteranen. Deshalb ist es uns als Stadt wichtig, den Veteranentag sichtbar zu begehen. Dabei dürfen wir nicht vergessen, dass der Dienst in den Streitkräften mit besonderen Belastungen und Risiken verbunden ist. Manche Veteraninnen und Veteranen tragen sichtbare oder unsichtbare Folgen ihres Dienstes ein Leben lang mit sich. Andere sind nicht mehr zu ihren Familien zurückgekehrt. Ihnen gilt unser stilles und respektvolles Gedenken“, sagt Mende.





