Autoren, sie erzählen wahre Geschichten über Regionen und Themen, Bücher und Märkte: In der jüngeren arabischen Literatur ist nichts so, wie Leser es erwartet.

Sieben Jahre nach Beginn des Arabischen Frühlings scheint vom jubelnd begrüßten Aufbruch von damals nichts mehr übrig zu sein: Syrien und Libyen versinken im (Bürger-)Krieg, in Ägypten werden scharfe Zensurgesetze eingeführt, die erstarkte Kulturszene sieht sich mit zunehmender Restriktion konfrontiert.

Villa Clementine, kurz gefasst

Lesung – neuere arabische Literatur
Wann: Dienstag, 8. Mai 2018, 19:30 Uhr
Wo: Villa Clementine, Frankfurter Str. 1, 65183 Wiesbaden (Karte / Navigation)
Eintritt:
8 Euro, ermäßigt 5 Euro

An der Abendkasse kosten die Karten elf, ermäßigt acht Euro..

Viele verfolgen die politischen und sozialen Verschiebungen der arabischen Länder in den Medien. Der stete Flüchtlingsstrom verbindet unsere Gesellschaft mittlerweile unmittelbar mit diesen Vorgängen. Das Interesse der Öffentlichkeit, mehr und tiefergreifende Informationen zu erhalten, einen Einblick in das Leben der Menschen hinter den Schlagzeilen zu haben, ist groß.

Literatur als Mittel zum Zweck

iIn der Literatur werden viele kleine Geschichten aus den arabischen Welten erzählt. Sie ergeben ein differenzierteres Bild. Das Netzwerk der Literaturhäuser hat sich mit der KfW Stiftung und Autoren der verschiedenen arabischen Ländern zusammen getan und – und trägt mit den Nachwuchstalenten aus dem Programm „Beirut Short Stories“ vor.

Schreibtalente

Die Workshop-Reihe zur Förderung junger Schreibtalente im Nahen Osten läuft bereits seit vier Jahren und wird von der KfW Stiftung gemeinsam mit dem Goethe Institut realisiert. Sie wird in diesem Jahr in Beirut, Kairo und Jericho fortgesetzt.

Die Autoren

Kenan Khadaj, geboren 1990 Swaida, Syrien, ist Journalist, Aktivist und Verfasser literarischer Kurzgeschichten sowie Übersetzer. Sein Studium der Ökonomie und Literatur in Damaskus konnte er wegen der politischen Situation nicht beenden. Mit dem Beginn der syrischen Revolution im Jahr 2011 arbeitete er als Journalist und schreibt für diverse syrische Zeitungen. Zugleich engagierte er sich in einem Hilfsprojekt für kriegsversehrte Kinder und Erwachsene.
Seit Mai 2015 lebt er in Berlin. 2016 erschienen mehrere seiner Kurzgeschichten in der Anthologie „Hier sein – Weg sein“. Die Kurzgeschichte „Ich und die Wunderlampe“ wird seither immer wieder von der Schauspielerin Katja Riemann auf Lesungen vorgetragen. Batoul Fahes stammt aus dem Libanon und ist Finalistin des Schreibworkshops „Beirut Short Stories“.

Batoul Fahes stammt aus dem Libanon und ist Finalistin des Schreibworkshops Beirut Short Stories. Sie arbeitet im Medien- und Rundfunkbereich. Sie schreibt für die Zeitschrift the literatures und möchte sich für den kulturellen Austausch zwischen allen Nationen einsetzen.

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