In Mannheim führte Isabell Werth ihren neunjährige DSP Quantaz zum ersten internationalen Sieg. Gerade vier Wochen später gewinnt das Duo Werth-Quantanz im Biebricher Schlosspark.

Beim 83. Pfingstturnier Wiesbaden haben Quantaz und Isabell Werth den Grand Prix der Kür-Tour, den Preis der Liselott und Klaus Rheinberger Stiftung, mit 75,087 Prozent gewonnen. Das Pferd ist mit seinen neun Jahren ja noch sehr jung, aber trotz der aufgeregten Atmosphäre vor dem Schloss ist er mit seiner Aufmerksamkeit immer bei mir geblieben, lobte Werth ihren Siegerpartner. Er sei seit gut einem halben Jahr bei ihr im Stall und habe sich toll entwickelt, was er zuletzt auch in Mannheim demonstrieren konnte. Der Quaterback-Sohn ist im Besitz von Victoria Max-Theurer, die bei Werth trainiert. Quantaz soll bald in den Beritt der Besitzerin wechseln, die mit ihm die Olympischen Spiele in Tokio angepeilt hat.

„Ein Highlight sind bei ihm immer die Piaff-Passage-Touren und heute war auch die ganze Galopptour sehr schön, schon sehr viel ruhiger als beim letzten Mal.“  – Isabell Werth, Reiterin

Nach ihrem Sieg fuhr Werth flott ins heimische Rheinberg. Am kommenden Wochenende stehen die Deutschen Meisterschaften mit Bella Rose und Emilio auf dem Programm. Die scharren zu Hause mit den Hufen und wollen geritten und auf die DM vorbereitet werden, lacht Werth. Es gab also nur die Alternativen hin und her zu fahren oder gar nicht nach Wiesbaden zu kommen – und das wollte ich auf keinen Fall.

Vor acht Wochen ist er zum dritten Mal Vater geworden, in Wiesbaden hatte er die kleine Liva als Glücksbringer dabei. Matthias Alexander Rath aus dem hessischen Kronberg hat mit dem elfjährigen Hengst Foundation Platz zwei im Grand Prix belegt. Sein Ergebnis: 71,152 Prozent. Livas ältere Schwester Ava (3) durfte sogar vor dem Sattel von Vater Matthias auf Foundation ein Stück mitreiten – natürlich mit Reithelm – und der vierjährige Constantin und Mutter Franziska sind zum Daumen drücken ebenfalls mit in Wiesbaden gewesen. Im Grunde war dieser zweite Platz heute ein ‚Familienerfolg total!‘

„Ich wollte gerne das Gefühl von draußen mit in die Prüfung nehmen. Das ist gelungen und das freut mich sehr. Die Piaffen können wir noch besser, das wäre ein Ziel für den Special morgen.“ – Matthias Alexander Rath

Zweimal hat sich Dorothee Schneider schon den Gesamtsieg der Serie gesichert, Wiesbaden war erstmals eine Station der Meggle Champion of Honour-Serie. Und dieser Etappensieg ging erneut an die Mannschafts-Olympiasiegierin aus Framersheim. Der Sonderehrenpreis Meggle Champion of Honour für besondere Harmonie beim Reiten und zugleich Platz drei auf Pathétique mit 71,087 Prozent.

„Ich bin super zufrieden.“ – Dorothee Schneider.

Patty habe noch nie so viele Menschen auf einmal gesehen, aber weil ihr vertraue, habe sie weitergemacht, so Schneider weiter. Mit großen Augen vor Tausenden von Zuschauern hatte sich die elfjährige Stute mit Eleganz und viel Ausdruck präsentiert.

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