Mitte Dezember soll das Corona-Impfzentrum soweit vorbereitet sein, dass ab der Auslieferung des Impfstoffes ein freiwilliges Impfen in Wiesbaden möglich sein wird.

Der Krisenstab der Hessischen Landesregierung hat die Landkreise und kreisfreien Städte mit ihren Gesundheitsämtern und unteren Katastrophenschutzbehörden beauftragt, jeweils bis Mitte Dezember mindestens ein Corona-Impfzentrum zu errichten. Mit dem Rhein.Main Congress-Center wird Wiesbaden eine Örtlichkeit als Wiesbadener Impfzentrum zur Verfügung stellen, die zentral liegt und sowohl mit öffentlichen Verkehrsmitteln als auch per Pkw gut zu erreichen ist. Außerdem ist das Gebäude barrierefrei und modern ausgestattet. Letzteres ist auch für die benötigte IT-Infrastruktur notwendig. Neben dem großen Impfbereich findet dort auch ein Teil des Managements aus Gesundheitsamt und der unteren Katastrophenschutzbehörde Platz. Das erleichtert die Zusammenarbeit beider Behörden. Ferner könnte dort  auf Geschehnisse vor Ort zeitnah reagiert werden.

„Die Fertigstellung des betriebsfertigen Impfzentrums bis Mitte Dezember sowie die dann zu erwartende  Betriebsphase stellen die Landeshauptstadt Wiesbaden vor große – insbesondere personelle – Herausforderungen, für die eine Vielzahl an Kräften gebündelt werden müssen.“ – Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende sowie Bürgermeister und Gesundheitsdezernent Dr. Oliver Franz.

Täglich sollen etwa 1500 Wiesbadener Bürger geimpft werden können, was eine hohe Anzahl an ärztlichem, medizinischem und organisatorischem Personal voraussetzt, das voraussichtlich im Zwei-Schichten-System arbeiten wird. Impfungen im Impfzentrum können freiwillig und nach entsprechender Aufklärung durch Informationsmaterial und nach einem Gespräch mit einem Arzt wahrgenommen werden. Der genaue Ablauf sowie die Möglichkeiten der Terminvergabe sind seitens des Landes noch nicht final geklärt. Die Landeshauptstadt Wiesbaden wird sie bekannt geben, sobald genauere Details feststehen. Bis dahin bittet das Gesundheitsamt darum, von vorzeitigen Terminanfragen per Telefon oder E-Mail abzusehen.

Maskenpflicht bis zu den Ferien

Der Verwaltungsstab hat 25. November, beschlossen, die derzeit geltenden städtischen Allgemeinverfügungen zu verlängern, da die derzeitige Infektionslage diese Regelungen leider noch immer erfordert. Dies betrifft zunächst die Allgemeinverfügung zur Anordnung der Maskenpflicht im Unterricht in Grundschulen. Diese wird bis zum Beginn der Weihnachtsferien am Freitag, 18. Dezember, verlängert. In den Weihnachtsferien wird die Lage nochmals bewertet und dann entschieden, ob die Maskenpflicht auch nach den Ferien angeordnet werden muss. Des Weiteren sollen die Allgemeinverfügungen zur Konkretisierung der Maskenpflicht im öffentlichen Raum, zur Anordnung des Betretensverbots von Krankenhäusern sowie zur Anordnung von Beschränkungen des Besuchsrechts in Alten- und Pflegeheimen in Übereinstimmung mit der noch mitzuteilenden Verlängerung der Maßnahmen des Landes verlängert werden. Die begründeten Fassungen der Verlängerungsverfügungen werden auf der Webseite der Stadt veröffentlicht werden.

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Die offizielle Internetseite des Impfstoff-Herstellers Curevac finden Sie unter www.curevac.com.

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