In der Kirche, bei zahlreichen niedergelassenen Ärzten, im Bistro, in der Tram oder im Bus: Geimpft wird, wo es möglich ist und nichts scheint unmöglich.

Auch Hessen kann kreativ impfen. In Frankfurt fährt die Impftram. In Mainz der Impfbus. In Wiesbaden wurde am vergangenem Wochenende in der Kirche geimpft – und auch im Bistro des Medicum standen Ärzte Gewehr bei Fuß. Insgesamt wurden in Hessen im Rahmen der Impfkampagne zum Schutz gegen das Coronavirus vergangene Woche durch die Impfallianz 360000 Dosen (KW 46: ca. 180.000, KW 47: ca. 280.000) verimpft und damit die Zahl der Impfungen innerhalb von zwei Wochen verdoppelt.

„Die Verdoppelung bei den Impfungen ist eine große Gemeinschaftsleistung. Unserem Ziel, ab dieser Woche 400000 Personen in Hessen zu impfen, ist damit bald erreicht. Wenn der Impfstoff verlässlich kommt, schaffen wir das.“ – Gesundheitsminister Kai Klose

Verglichen mit der Impfleistung aus dem Sommer ist das fast das Doppelte dessen, was zur Hochzeit in den Impfzentren verimpft wurde. Dabei wurden mehr als drei Viertel der Impfungen der vergangenen Woche von den niedergelassenen Ärzten durchgeführt. Der Minister dazu: Sie erbringen damit mehr als die 250000 zugesagten Impfungen – trotz erschwerter Bedingungen durch kurzfristig ausbleibende Impfstofflieferungen des Bundes: Dafür einen besonderen Dank der Ärzteschaft und ihren medizinischen Fachangestellten!

„Das Ergebnis der konzentrierten gemeinschaftlichen Arbeit der Impfallianz Hessen aus Ärzte- und Apothekerschaft sowie dem öffentlichen Gesundheitsdienst der Kommunen und all ihren Mitarbeitern ist grandios.“ – Gesundheitsminister Kai Klose

Von den Impfungen der vergangenen Woche entfielen hessenweit 80,5 Prozent auf Auffrischimpfungen, 11,7 Prozent auf Erstimpfungen, 7,8 Prozent auf Zweitimpfungen. Im Vergleich dazu, lag de Quote der Erstimpfungen am Sonntag im Bistro des Medium deutlich darunter. Weit über 90 Prozent aller Impfungen waren Impf-Auffrischungen, sogenannte Poster-Impfungen. Das ändert nichts daran, dass es schön zu beobacht ist, wie viele zugunsten der Sache – dem Gesundheitsschutz der Bevölkerung – so an einem Strang ziehen.

Foto: ©2021 Pixabay / Volker Watschounek

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