„Stark. Sozial. VorOrt.“ – Das ist das Motto der Kommunalen Jobcenter in Hessen. Unter ihrem Credo beginnt die digitalisierte Verwaltung.

Die Kommunalen Jobcenter in Hessen bauen ihr Onlineangebot weiter aus. Das Ziel: Eine digitalisierte Verwaltung. Sie sind gut dabei – der aktuellste Erfolg ist der digitale Erstantrag für Arbeitslosengeld II. Der kann seit Juni ganz bequem vom Sofa aus beantragt werden. Die Basis ihres erfolgreichen Wirkens: Eine aufgeschlossene Zusammenarbeit und Offenheit gegenüber kreativer Ideen.

Adieu Zettelwirtschaft!

Wer Arbeitslosengeld II bezieht, braucht sich bald keine Sorgen mehr um den Papierkram machen. Die hessischen Kommunalen Jobcenter wollen den Antragsprozess weitgehendst digitalisieren. Ein wesentlicher Meilenstein: Der digitale Erstantrag. Einfach, bequem und rund um die Uhr können ihn Antragstellende online geltend machen. Das geht mit dem PC, Handy oder Tablet. So hat die Zettelwirtschaft ein Ende. Nachweise und Unterlagen können abfotografiert oder eingescannt und hochgeladen werden. Seit Mitte Juni bietet bereits ein Drittel der Kommunalen Jobcenter diesen Service an – bald sollen es alle sein.

Hand in Hand in die digitale Zukunft

Digitale Kundenkarten, Social Media, Design Thinking, Videokommunikation – zu diesen und weiteren Themen entwickeln die Jobcenter seit Januar Ideen und Angebote. Das Besondere hierbei: Die Leistungsbeziehenden und Mitarbeiter der Kommunalen Jobcenter arbeiten Hand in Hand. Eine Erfahrung, von der beide Seiten profitieren. Durch den Austausch entsteht eine bessere Verständlichkeit digitaler Produkte. Ein weiterer Vorteil: Die langfristige Akzeptanz der Produkte steigt bei den Menschen, für die sie entwickelt werden.

Digitales Wiesbaden

Das Kommunale Jobcenter der Landeshautpstadt ist ein Vorreiter. Als eine der ersten hessischen Kommunen brachte es am 10. Juni den Onlineantrag an den Start. Mehr als 170 Antragstellende nutzten ihn seither. Wir haben versprochen die digitalen Zugangswege für unsere Bürgerinnen und Bürger auszubauen, erinnert Sozialdezernent Christoph Manjura. Deswegen arbeiten wir an der Möglichkeit, sämtliche Unterlagen für das Kommunale Jobcenter online über den Digitalen Briefkasten hochzuladen. Derzeit ist das nur im Rahmen der ersten Antragsstellung machbar. Der Digitale Briefkasten ist ein Pilotprojekt des städtischen IT-Managements, das zur Kämmerei gehört. Wir wissen diese gute Partnerschaft sehr zu schätzen, fasst Manjura zusammen. Die Anbindung soll noch diesen Herbst erfolgen. (Foto: ©220 Nattanan Kanchanaprat auf Pixabay)

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